Beim Gedanken an die eigene finanzielle Zukunft, fürchten die Deutschen vor allem zwei Dinge: im Alter auf Pflege angewiesen zu sein oder in Altersarmut zu fallen. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Versicherungsgruppe Debeka hervor.

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34 Prozent der Befragten sehen Pflegebedürftigkeit im Alter als ihr größtes persönliches Finanzrisiko. 27 Prozent nennen Armut im Rentenalter. Mit großem Abstand folgen Berufsunfähigkeit durch Krankheit oder Unfall mit 14 Prozent und Langzeitarbeitslosigkeit mit 11 Prozent.

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Umfrage: Pflegefall und Altersarmut bereiten die größten Geldsorgen
Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka.© Debeka Versicherungsgruppe | Max Brunnert

„Diese Sorgen sind nachvollziehbar, doch man kann etwas gegen sie tun. Wer selbst vorsorgt, entlastet nicht nur die Gemeinschaft, sondern gewinnt auch Freiheit bei den eigenen Entscheidungen”, sagt Thomas Brahm, Vorstandsvorsitzender der Debeka. „Gerade junge Menschen haben den größten Vorteil auf ihrer Seite, nämlich Zeit. Wer früh anfängt, kann schon mit kleinen Beträgen langfristig ein finanzielles Polster aufbauen.”

Civey hat vom 9. bis 15. September 2000 volljährige Bundesbürger ohne Rentner sowie 1000 Personen, die privat vorsorgen, online befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers.

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Junge Menschen sorgen sich vor allem um die Rente, ältere um die Pflege

Ein Blick auf das Alter der Befragten zeigt: Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Altersgruppe. In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen liegt die Angst vor Altersarmut mit 40 Prozent klar auf Platz eins, während nur 12 Prozent einen Pflegefall am meisten fürchten. Mit den Jahren kehrt sich das Bild um. Bei den 50- bis 64-Jährigen nennen 47 Prozent die Pflegebedürftigkeit als größtes Risiko. Bei den über 65-Jährigen sind es sogar 56 Prozent.

fmg/dpa