Gute Nachrichten von und für die Deutsche Bahn – das gab es lange nicht mehr. Doch nun kann das Unternehmen gleich mehrere davon verkünden. Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt die Bahn wieder schwarze Zahlen: Das erste Halbjahr 2026 konnte mit einem Plus im dreistelligen Millionenbereich abgeschlossen werden. Außerdem gab es einen Fahrgastrekord: 960 Millionen Reisende fuhren zwischen Januar und Juni mit den Zügen der DB. Herzlichen Glückwunsch! Für Fahrgäste bedeuten diese positiven Nachrichten: erst mal nichts!

Donnerstag
Wirtschaft in Berlin
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Denn wer seinen Sommerurlaub mit der Bahn antritt, denkt zuallererst an überfüllte und verspätete Züge, ausgefallene Sitzplatzreservierungsanzeigen und defekte Toiletten. Eine Zugreise macht selten Spaß!
Rund um das Thema Mobilität
Beim genaueren Hinsehen zeigen das auch die – auf den ersten Blick erfreulichen – Zahlen der DB-Halbjahresbilanz. Die Fahrgäste reisen nicht mit der Bahn, weil der Service unschlagbar gut ist. Sondern weil die Alternativen noch schlechter sind. Selbst Evelyn Palla und Co. gestehen: Bahnfahren wird immer beliebter, weil die Spritpreise und damit Autofahren immer teurer werden.

Es bleibt nun zu hoffen, dass die ersten guten Nachrichten seit Jahren kein einmaliger Zufall sind, sondern die ersten Ergebnisse des Konzernumbaus von Bahn-Chefin Palla. Die von ihr vorangetriebenen Sparmaßnahmen und Stellenstreichungen sowie das fernverkehrseigene Sanierungsprogramm könnten die richtigen Stellschrauben gewesen sein. Und vielleicht profitieren dann in einer hoffentlich nicht allzu fernen Zukunft auch Reisende von den guten Nachrichten – mit pünktlichen, funktionierenden Zügen.








