- Klarna-Kunden bekommen für das Guthaben ihres Flexkontos fast drei Prozent Zinsen
- Ein klassisches Tagesgeld bietet Klarna über Weltsparen an
- Andere Banken bieten im Vergleich etwas mehr Zinsen
Das Festgeld plus von Klarna zählt aktuell zu den besten Angeboten an Markt. Auch im Bereich der täglich verfügbaren Anlagen ist die schwedische Bank aktiv. Sind auch die Tagesgeldzinsen von Klarna attraktiv? Hier im Beitrag analysieren wir die Konditionen für ein Tagesgeld von Klarna und zeigen Alternativen auf.
Tagesgeld von Klarna: Wichtige Info zu Zinsen
Auch Klarna bietet ein Tagesgeld im Bankkonto an. Ab sofort erhalten sowohl die Neu- als auch die Bestandskunden für die Ersparnisse in ihren ‚Flexkonten‘, monatlich 2,95 Prozent Zinsen. Im Unterschied zu anderen Banken bewirbt Klarna das Tagesgeld mit einer monatlichen Zinsauszahlung, welche tagesaktuell berechnet wird. Die Anleger profitieren somit mehr vom Zinseszins-Effekt als bei einer jährlichen Auszahlung.
Das Tagesgeld ist an ein Bankkonto (Flexkonto) gekoppelt, das zuvor eröffnet werden muss. Es gibt keine Kontoführungsgebühr und Kunden bekommen eine deutsche IBAN. Für das Bankkonto muss sich jedoch einmal legitimiert werden – das ist aber auch bei externen Tages- oder Festgeldkonten immer notwendig, sofern man nicht schon Kunde bei der Bank ist. Im Vergleich zu anderen Banken bietet Klarna eine kleine Besonderheit: Gleiche Zinsen für Neu- und Bestandskunden.

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Alternativ kann das Klarna Tagesgeld auch über den Anbieter Weltsparen* kostenlos zum 2,80 Prozent Zinsen abgeschlossen werden. Hier findet die Zinsauszahlung jedoch jährlich statt. Daher raten wir zu der Verzinsung über das Klarna-Bankkonto, wo die Zinsen monatlich ausbezahlt werden und der Zinseszinseffekt dadurch stärker ist.
Statt Klarna: Über drei Prozent Tagesgeld-Zinsen
Vergleichbare Angebote mit hohen Zinsen für Neu- und/oder Bestandskunden sind:
Datenstand ist der 30.01.2025, alle Angaben ohne Gewähr.
Unser Vergleich zeigt: Einige Banken bieten ebenfalls über längere Dauer stabile Zinsen für Neu- oder Bestandskunden – diese sind sogar alle noch etwas höher als das Angebot von Klarna.
Sparen wie beim Tagesgeld: Klarna bietet Zinsen auf Unterkonten – so funktioniert es
Insgesamt bietet Klarna ein solides Rahmenangebot und ergänzt damit das vorhandene Produktportfolio. Für die Nutzung der Unterkonten (Flexkonten) ist ein kostenloses Bankkonto Voraussetzung. Die Nutzung der Tagesgeld-Option erfolgt in wenigen Schritten:
- Bankkonto eröffnen
- Unterkonto (Flexkonto) anlegen – bis zu drei Flexkonten je Kunden sind möglich
- Von der Verzinsung profitieren
Die Unterkonten können Klarna zufolge individuell benannt und zusätzlich mit Sparregeln ausgestattet werden. Auf ein Unterkonto kann etwa monatlich ein fixer Sparbetrag einbezahlt werden, während ein anderes unregelmäßig als Parkplatz für nicht benötigtes Geld genutzt wird. Mit einem ähnlichen Modell arbeitet auch die C24 Bank – auch hier gibt es Zinsen auf die Unterkonten. Bei C24 heißen sie „Pokets“.
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Fazit zum Tagesgeld von Klarna: Für manche, aber nicht für alle ist es eine Option
Unser Fazit: Das Angebot von Klarna ist dem Tagesgeld sehr ähnlich. Im Unterschied zu vielen klassischen Tagesgeldkonten bietet die schwedische Bank jedoch langfristig stabile Zinsen für Neu- und Bestandskunden an. Diese können sich zwar auch ändern, sind aber nicht als Lockangebot einzustufen, die meist nur wenigen Monate gelten. Wer ohnehin auf der Suche nach einem kostenfreien Girokonto ist, kann das Klarna-Bankkonto in Betracht ziehen.
Die Bank sitzt zwar im Ausland, eine deutsche IBAN bekommen die Kundinnen und Kunden aber trotzdem. Zudem greift im Falle einer Insolvent die schwedische Einlagensicherung. Diese ist vergleichbar mit der in Deutschland. Wer kein neues Bankkonto bloß für die Tagesgeld-Nutzung eröffnen möchte, findet vergleichbare Alternativen.
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