2 °C in Bayreuth, 15°C in Emden – Anfang Oktober sind die Temperaturen in Deutschland so niedrig, dass Heizen schwer vermeidbar ist. Und so blicken alle, die Heizöl brauchen, ganz besonders auf die Preise. Die steigen teils enorm. Gründe sind der Krieg in der Ukraine und die Inflation in Deutschland. Lohnt es sich jetzt, Heizöl zu kaufen? Wie hoch die Preise derzeit (Stand: 5. Oktober) konkret sind, zeigt unsere Tabelle. Lesen Sie hier: Die Heizölpreise für einen Liter am 6. Oktober.
Heizölpreise aktuell: Wie viel kostete Heizöl am 5. Oktober 2022?
Je nach Anbieter kann sich der Preis für Heizöl leicht unterscheiden. Zudem gibt es verschiedene Arten von Heizöl – für Premium-Öl muss zum Beispiel mehr bezahlt werden als für die Standard-Variante. Dennoch gibt es durchschnittliche Werte, die man für einen Vergleich kennen sollte. Unsere Tabelle zeigt die Preise pro Liter verschiedener Anbieter und Vergleichsportale. Lesen Sie hier: Heizöl günstig in der Nähe kaufen: So finden Sie den besten Preis
| Datum | Heizölpreise laut "TotalEnergies" | Heizölpreise laut "Tecson" | Heizölpreise laut "esyoil" |
| Heizölpreise Donnerstag, 29. SeptemberHeizölpreise Donnerstag, 29. September | 1,56 Euro | 1,57 Euro | 1,56 Euro |
| Heizölpreise Freitag, 30. September | 1,56 Euro | 1,57 Euro | 1,54 Euro |
| Heizölpreise Samstag, 1. Oktober | 1,56 Euro | 1,57 Euro | 1,54 Euro |
| Heizölpreise Sonntag, 2. Oktober | 1,56 Euro | - | 1,54 Euro |
| Heizölpreise Montag, 3. Oktober | 1,56 Euro | - | 1,55 Euro |
| Heizölpreise Dienstag, 4. Oktober | 1,56 Euro | - | 1,57 Euro |
| Heizölpreise Mittwoch, 5. Oktober | 1,60 Euro | 1,62 Euro | 1,59 Euro |
Wie die Tabelle zeigt, hat der Heizölpreis am 5. Oktober im Vergleich zum Vortag einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Lediglich beim Online-Portal "esyoil" fiel der Sprung kleiner aus. Wer in der momentanen Situation sparen will, sollte in Erwägung ziehen, sein Heizöl gemeinsam mit den Nachbarn zu bestellen. Lesen Sie dazu: Heizöl jetzt kaufen oder warten? Experte gibt deutliche Empfehlung.
Entwicklung der Heizölpreise im Jahr 2022
Der russische Angriff auf die Ukraine hat die Energiemärkte weltweit nachhaltig verändert. Auch die Heizölpreise in Deutschland sind aufgrund der veränderten geopolitischen Lage stark gestiegen. Nach einem anfänglichen Hoch ist der Preis inzwischen jedoch wieder leicht zurückgegangen. Die Preisentwicklung in unserer Tabelle basiert auf Angaben von "esyoil". Hier lesen Sie: Heizöl kaufen: Diese Fehler treiben die Heizölpreise in die Höhe
| Datum | Heizölpreise pro Liter |
| 15. Januar 2022 | 0,87 Euro |
| 15. Februar 2022 | 0,94 Euro |
| 15. März 2022 | 1,69 Euro |
| 15. April 2022 | 1,30 Euro |
| 15. Mai 2022 | 1,30 Euro |
| 15. Juni 2022 | 1,47 Euro |
| 15. Juli 2022 | 1,52 Euro |
| 15. August 2022 | 1,53 Euro |
| 15. September 2022 | 1,52 Euro |
- Wärmewende kostet:Förderung für Heizungen gekürzt – So hart trifft es Hausbesitzer
- Austauschpflicht: Heizung tauschen – So hoch ist die Förderung ab 2024
- Pflicht zum Wechsel:Wen die Austauschpflicht bei alten Heizungen wirklich trifft
- Sanierung:Neue Heizung im Altbau? Dieses System hat großes Potenzial
Heizölpreise in Deutschland: Unterschiede zwischen den Bundesländern
Es gibt viele verschiedene Einflussfaktoren, die sich auf die Heizölpreise in Deutschland auswirken. Neben dem Prinzip von "Angebot und Nachfrage" und der weltpolitischen Entwicklung gehört dazu auch der Wohnort in Deutschland. Dadurch können sich die Preise je nach Bundesland unterscheiden. Die Daten in unserer Tabelle basieren auf Angaben von "esyoil".
| Bundesland | Heizölpreis pro Liter am 5. Oktober 2022 |
| Baden-Württemberg | 1,78 Euro |
| Bayern | 1,58 Euro |
| Berlin | 1,69 Euro |
| Brandenburg | 1,71 Euro |
| Hamburg | 1,55 Euro |
| Hessen | 1,59 Euro |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1,58 Euro |
| Niedersachsen (inkl. Bremen) | 1,50 Euro |
| Nordrhein-Westfalen | 1,47 Euro |
| Rheinland-Pfalz | 1,59 Euro |
| Saarland | 1,63 Euro |
| Sachsen | 1,55 Euro |
| Sachsen-Anhalt | 1,58 Euro |
| Schleswig-Holstein | 1,56 Euro |
| Thüringen | 1,58 Euro |
Die Heizölpreise sind in allen Bundesländern um mehr als vier Prozent gestiegen. In Nordrhein-Westfalen tanken die Verbraucher aktuell (Stand, 5. Oktober) am günstigsten, gefolgt von Niedersachsen. Am tiefsten müssen Heizöl-Kunden in Baden-Württemberg in die Tasche greifen, hier hat der Heizölpreis die Marke von 1,77 Euro geknackt. Dass es teils zu solchen großen Preis-Unterschieden kommt, bestimmen unter anderem Faktoren wie die lokalen Verfügbarkeiten, aber auch die unterschiedlich hohe Kosten für den Transport.


