Arbeitsmarkt

Berlins beste Auszubildende arbeitet für die KPM

Volle Punktzahl. Die Königliche Porzellan Manufaktur Berlin hat die beste Auszubildende. Sie ist Industriekeramikerin.

Foto: IHK

Berlins beste Auszubildende arbeitet in einem Traditionsunternehmen: Christin Herzig konnte als Industriekeramikerin für die Königliche Porzellan Manufaktur Berlin (KPM) in der Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) die volle Punktzahl erreichen. Mit 100 Punkten erzielte sie das beste Prüfungsergebnis aller Absolventen dieses Jahres in Berlin.

Am Montagabend ehrte die IHK die 89 besten Absolventen der diesjährigen Aus- und Weiterbildungsprüfungen. Bei der feierlichen Übergabe der Ehrenurkunden im Best Western Hotel MOA Berlin in Moabit würdigte IHK-Präsident Eric Schweitzer die Ausgezeichneten als „Beste der Besten“. Sie hätten mit ihrem beruflichen Engagement und herausragenden Fachkenntnissen die Berliner Wirtschaft weiter gestärkt. Insgesamt hatte die IHK 2013 15.000 Auszubildende und 3200 Absolventen von Weiterbildungen geprüft.

„Der zunehmende Fachkräftemangel und die steigende Spezialisierung in allen Branchen der Wirtschaft machen eine enge Verzahnung von Aus- und Weiterbildung mit den täglichen Anforderungen im Arbeitsumfeld unumgänglich. Lebenslanges Lernen ist ein Schlüssel zum persönlichen und gesamtwirtschaftlichen Erfolg“, sagte Schweitzer vor mehr als 300 Gästen. Vor diesem Hintergrund sei allen Respekt gezollt, die sich fundierte berufliche Kenntnisse aneignen, die künftig vielleicht selbst als Ausbilder arbeiten und die ihre Fortbildung vielleicht sogar dazu nutzen wollen, eigene Unternehmen zu gründen und erfolgreich am Markt zu platzieren.

Schweitzer dankte auch den in der Berufsbildung engagierten Unternehmen und Ausbildern: „Ohne Ihre tägliche Unterstützung wäre es den Absolventen nicht möglich gewesen, solche hervorragenden Leistungen in der Aus- und Weiterbildung zu erreichen“, sagte der IHK-Präsident.