Berliner Fluglinie

Air Berlin hat weniger Fluggäste aber höhere Auslastung

Im ersten Vierteljahr beförderte die Fluggesellschaft 6,51 Millionen Passagiere. Das waren 5,3 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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Die Schrumpfkur bei Air Berlin zeigt Wirkung. Im März sank die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent auf 2,56 Millionen. Zugleich verringerte die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft das Sitzplatzangebot um 6,7 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Deshalb stieg die Auslastung der Maschinen um 4,4 Prozentpunkte auf 78,1 Prozent.

Im ersten Vierteljahr beförderte die Fluggesellschaft 6,51 Millionen Passagiere, das waren 5,3 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Air Berlin bemüht sich, nach vier Verlustjahren wieder rentabel zu werden und im kommenden Jahr schwarze Zahlen zu schreiben. Der Konzern hatte 2011 einen Rekordverlust von 272 Millionen Euro verbucht.

Air Berlin stellte wenig genutzte Verbindungen ein, holte sich den Großaktionär Etihad Airways als starken Partner an die Seite und trat im März der Luftfahrtallianz Oneworld bei.

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