Die Kältewelle in Deutschland beschert dem deutschen Reifenhandel ein schwungvolles Geschäft mit . „Nach den vorläufigen Zahlen zum 31. Dezember haben die Händler im vergangenen Jahr 8,2 Prozent mehr Winterreifen an die Verbraucher ausgeliefert als 2008“, sagte Hans-Jürgen Drechsler, Geschäftsführer beim Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk in Bonn, der Branchen- und Wirtschaftszeitung „Automobilwoche“.
„Und der Verkauf läuft auch zu Beginn des neuen Jahres rund, denn der Winter ist ja noch lange nicht vorbei“, sagte Drechsler weiter. Die Lieferungen von der Industrie an den Großhandel stiegen 2009 den Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahr sogar um rund 30 Prozent.
Grund ist laut „Automobilwoche“, dass die Lagerbestände vielfach so weit geschrumpft waren, dass die Hersteller bewusst mehr Winterreifen produzierten als sonst üblich. Dennoch kam es dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr bei bestimmten Größen zu Engpässen.
Eine Ursache dafür sei die Abwrackprämie gewesen, derentwegen Reifen für Kleinwagen besonders stark nachgefragt worden seien. Bei diesen kleinen Reifengrößen könne es auch in den kommenden Wochen Engpässe geben, sollte das strenge Winterwetter anhalten. Dann müssten die Autofahrer nach Bestellung dem Bericht zufolge einige Tage auf ihre neuen Reifen warten.
AFP/oht




