Die Industrie in den 16 Staaten der Euro-Zone hat im Juni wertmäßig 3,1 Prozent mehr Aufträge erhalten als im Mai. Im Vergleich zu Juni 2008 lag der Auftragseingang allerdings 25,1 Prozent niedriger, wie das europäische Statistikamt Eurostat mitteilte.

Das Auftragswachstum übertraf damit die Erwartungen der Analysten, die nur ein Plus von 1,6 Prozent vorausgesagt hatten. Zugleich revidierte Eurostat den Ordereingang für Mai auf minus 0,5 Prozent nach unten, nachdem vorläufig ein Minus von 0,2 Prozent gemeldet worden war.

Die starke Entwicklung im Euroraum beruhte hauptsächlich auf dem deutlichen Anstieg der Auftragseingänge in Deutschland mit einem kräftigen Plus von 4,6 Prozent, wobei auch Frankreich einen Zuwachs von 0,7 Prozent verzeichnete. Prozentual legte auch Irland mit 14,8 Prozent stark zu.

Details bei Eurostat

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