Das Münchener Ifo-Institut hat vor einer raschen Angleichung der Löhne in Ostdeutschland an das Westniveau gewarnt. „Gleiches Geld für gleiche Arbeit hört sich zwar gut an, würde aber die Wirtschaft der neuen Bundesländer abwürgen“, sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn der „Bild“-Zeitung.


Die Preise seien im Osten rund zehn Prozent niedriger als im Westen, argumentierte Sinn. Zudem hänge die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung etwa um ein Drittel zurück. "Hohe Löhne, die keiner bezahlt und keiner bekommt, nützen niemandem“, sagte der Ifo-Chef. „Sie sorgen nur dafür, dass noch mehr Arbeitsplätze in neue EU-Staaten verlagert werden.“



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Reuters/AFP/ras