„Dies ist viel mehr als eine Karte“, betont Pierre Defouny von der Katholischen Universität Löwen (Belgien). Im Unterschied etwa zu Bildern in Google-Earth zeigen die Envisat-Bilder detailliert die landwirtschaftlichen Flächen und ihre aktuelle Nutzung. Mit einer Auflösung von 300 Metern bieten die Daten einen zehnfach genaueren Blick auf die Erde. Die Aufnahmen des Satelliten „Envisat“ der europäischen Raumfahrtagentur wurden im Rahmen des GlobCover-Projekts erstellt.


In Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen entstand GlobCover maßgeblich am EU-Forschungszentrum JRC Ispra in Italien. „Das GlobCover-System ist ein großer Schritt vorwärts bei der automatisierten Erdabbildung“, sagt JRC-Forscher Frédéric Achard. Insgesamt umfasst das Projekt eine Bildersammlung von 20 Terabyte, entsprechend dem Inhalt von etwa 20 Millionen Büchern.

Aufgenommen wurden die Bilder in 15 Spektralbereichen vom sichtbaren Licht bis zur Wärmestrahlung. Dies ermöglicht es, auf die Landnutzung zu schließen.

Die Karten im Internet: http://dup.esrin.esa.int

wsa