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Hera Lind befreit sich von ihrer katholischen Erziehung

Jürgen Vogel zeigt seinen neuen Film „Stereo“ im Filmtheater am Friedrichshain, Yasmina Reza wird mit dem Kythera-Preis geehrt und Hera Lind musste sich befreien. Das sind die Promi-News des Tages.

Foto: elsner sv / picture alliance/Erwin Elsner

Die Schriftstellerin Hera Lind hat sich nur unter großen Mühen von ihrer streng katholischen Erziehung gelöst. „Das war für mich ein ganz schönes Stück Arbeit, mich aus diesem Korsett zu befreien“, sagte sie der Zeitschrift „Donna“. „Disco oder Kino gab es für mich nicht.“ Sie habe dort auch gelernt, dass Homosexualität Sünde sei. „Dieses bigotte Gerede, was Gott und die Natur wollen, will ich nicht mehr hören“, so die 56-Jährige.

Dramatikerin Yasmina Reza wird in der Volksbühne geehrt

Dank Stücken wie „Der Gott des Gemetzels“ und „Drei Mal Leben“ gehört die Französin Yasmina Reza zu den weltweit meistgespielten zeitgenössischen Dramatikerinnen. In der Schaubühne am Lehniner Platz sollte die 55-Jährige am Montagabend für ihren „Beitrag zur Vermittlung der romanischen Kultur in Deutschland“ mit dem Kythera-Preis gewürdigt werden. Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert.

Publikums-Preview von „Stereo“ im Filmtheater am Friedrichshain

Ein Verwirrspiel von Gut und Böse, Realität und Imagination – so beschreiben Kritiker vorab den Genrefilm „Stereo“. Am Montag hatte das Filmteam rund um Jürgen Vogel, Petra Schmidt-Schaller und Regisseur Maximilian Erlenwein zur Publikums-Preview ins Filmtheater am Friedrichshain geladen. Mit dabei sein wollten Tom Schilling, Daniel Brühl, Fahri Yardim und Regisseur Marco Kreuzpaintner.