Heide Simonis wird am 30. Juni in einer offiziellen Feierstunde zur Ehrenbürgerin Schleswig-Holsteins ernannt. „Sie hat das Bild der starken Frauen in der Politik maßgeblich bestimmt und als erste Ministerpräsidentin Deutschlands Geschichte geschrieben“, sagte Ministerpräsident Torsten Albig. Die heute 70-Jährige war von 1993 bis 2005 Ministerpräsidentin.
„Mit ihrer offenen und authentischen Art hat sie das öffentliche Erscheinungsbild der Politik in Schleswig-Holstein positiv geprägt und unserem Land bundesweit ein unverwechselbares Profil gegeben“, sagte Albig. „Ich freue mich für Heide Simonis und ich freue mich für Schleswig-Holstein“, erklärte Landtagspräsident Klaus Schlie. „Der gesamte Ältestenrat steht hinter der Ernennung.“ Mehr als die Ehrenbürgerwürde könne Schleswig-Holstein nicht geben.
Die Sozialdemokratin war bei der Wiederwahl am 17. März 2005 gescheitert, weil jemand aus den eigenen Reihen ihr viermal das Ja verwehrte. Der als „Heide-Mörder“ bekanntgewordene Abweichler beendete ihre politische Karriere abrupt. Von 2005 bis 2008 war sie Vorsitzende des Kinderhilfswerks Unicef in Deutschland. Als Ehrenamtlerin ist sie noch immer viel unterwegs. Sie hilft Menschen, die sich um Sterbende kümmern, hält Vorträge, lässt sich aber nur noch selten bei öffentlichen Veranstaltungen sehen.
Berlins jüngste Hoteldirektorin arbeitet im „Arcotel Velvet“
Das 85 Zimmer fassende „Arcotel Velvet Berlin“ in Mitte stellt künftig Berlins jüngste Hotelmanagerin. Jenny Krumme ist 25 Jahre alt und seit dem 1. April für das Haus an der Oranienburger Straße verantwortlich. Sie stammt aus Bonn und studierte „International Hospitality Management“. „Ich freue mich, dass Arcotel Hotels jungen Menschen eine Chance gibt und blicke positiv in die Zukunft“, sagte Krumme.
Claudia Effenberg spricht offiziell über das Ende ihrer Beziehung
Im Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ nimmt Claudia Effenberg erstmals öffentlich Stellung zu ihrer Trennung mit Noch-Ehemann Stefan Effenberg. „Es war ein Befreiungsschlag für mich. Ein Paukenschlag. Mir glaubt doch sonst niemand, dass ich es ernst meine“, sagte sie. Die Trennung falle ihr nach wie vor schwer, dennoch wünsche sie sich, dass beide „ihren Frieden finden und weiterhin anständig miteinander umgehen können“.
Sänger Costa Cordalis muss keine Künstlersozialabgabe zahlen
Das Vorgehen von Costa Cordalis, sich mittels eigener Firma von der Künstlersozialabgabe (KSA) zu befreien, ist rechtens. Das hat das Bundessozialgericht entschieden. Cordalis’ Familie hatte mit der Firma Auftritte von Costa sowie den KindernLucas und Angeliki selbst vermarktet. Dafür traten die drei ohne Honorar auf, um die KSA zu sparen. Das Geld aus den Konzerten strich das Unternehmen inklusive der Gesellschafter ein.





