Berlinale

Crémant, Fisch und Schwangere - Das war die Berlinale-Nacht

Partys, Statements und große Wünsche – In den letzten Nacht auf der Berlinale war wieder viel los. Die Schauspielerin Yvonne Catterfeld quetschte sich durch eine gefüllte „Bar Tausend“.

Foto: Uwe Geisler / picture alliance / Geisler Fotop

Wie die Wörter „nackt“, „schwanger“ und „Party“ zusammenpassen, zeigte am späten Freitagabend Yvonne Catterfeld. Nach der Premiere von Christophe Gans’ „Die Schöne und das Biest“, in dem sie neben ihrer französischen Kollegin Léa Seydoux eine Prinzessin, halb Mensch, halb Waldnymphe (Achtung, Stichwort: „nackt“), spielt, zog sie mit dem Filmteam weiter in die „Bar Tausend“ nach Mitte.

Dort schob sie sich im blauen Seidenkleid mit Babybauch („schwanger“) durch die prall mit Menschen, Longdrinks und Crémantgläsern gefüllte Bar. Zu Flying Sushi, Teriyaki-Spießen und Valentinstags-Macarons feierten unter Anderen Natalia Wörner im engen Roten mit viel Bein (solidarisch „nackt“) und Peter Lohmeyer, der seine neuesten Schlangen-Moves zu Hip-Hop von Notorious B.I.G. und Pharrell Williams präsentierte. Das sah alles ziemlich nach „Party“ aus.

Und was machte Catterfeld? Die Schauspielerin hielt sich dezent im Hintergrund. Fast schüchtern bat sie Menschen vor sich um Durchlass, musste sie sich den Weg zwischen „Cantina“-Nebenraum und Bar im Tanzsaal frei tippen. „Es war ganz bestimmt nicht angenehm, nackt (aha!) mit Pfeil in der Brust durch das Studio zu laufen“, sagte sie zu ihrer Rolle im Film. Dennoch sei die Sterbeszene ihre liebste gewesen.

Professionell zeigte sich die 34-Jährige auf der Party, rauchte und trank natürlich nicht, sprach über das Geschäft. Um halb zwölf verließ sie die „Bar Tausend“, tippte sich wieder schüchtern durch die Menge Richtung Ausgang. Einen guten Eindruck hinterlassend, trotz „schwanger“ über „Nacktsein“ auf einer „Party“ reden.

Wie hatte sie schon zwei Wochen zuvor bei Verleihung und Party der Goldenen Kamera bemerkt? „Alle sind immer so besorgt. Aber ich bin doch nicht krank – ich bin doch nur schwanger!“