Gesamtes Filmteam bei Premierenparty in der „Bar Tausend“

Gleich zwei Premieren feierte der Concorde Filmverleih am Freitagabend in Berlin. „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster sprang“ sowie „Die Schöne und das Biest“. Zu Film und anschließender Party in der „Bar Tausend“ kamen Léa Seydoux, Yvonne Catterfeld sowie Christophe Gans kommen.

Schauspielerin Sabine Postel hat Angst um den „Tatort“

Sabine Postel, „Tatort“-Kommissarin Inga Lürsen von Radio Bremen, kritisiert: „Ich habe etwas Angst um die Krimi-Reihe, denn es gibt so viele neue ‚Tatort‘-Teams – das ist inflationär“, sagte die 59-Jährige. Sie selbst denke nicht an Abschied: „Von mir aus gibt es keinen Grund aufzuhören.“

Schauspieler Kai Wiesinger würde gerne auch den Papst spielen

Nachdem er im „Tatort“ als Bundeskanzler zu sehen war und für „Der Rücktritt“ Ex-Bundespräsident Christian Wulff verkörperte, würde Kai Wiesinger auch das Oberhaupt der katholischen Kirche darstellen: „Wenn es so weit ist, würde ich gerne den Papst spielen,“ sagte der 47-Jährige.

Party „Rebel without a cause“

Wer angesichts von „Nymphomaniac“-Porno-Skandälchen und den allmählich immer gleichen Gesichtern auf dem roten Teppich bisher den Glanz des alten Hollywood bei den 64. Internationalen Filmfestspielen vermisste, der konnte sich auf Freitag freuen. Im Rahmen der Berlinale Classics wurde am Abend im Haus der Berliner Festspiele der Kultfilm „Rebel Without a Cause – ... denn sie wissen nicht, was sie tun“ von Nicholas Ray gezeigt. Das Drama wurde 1955 einen Monat nach dem Unfalltod des Hauptdarstellers James Dean uraufgeführt und jetzt von Warner Bros. in Zusammenarbeit mit Regisseur Martin Scorseses The Film Foundation und gefördert von Gucci in Bild und Ton restauriert.

Um das zu feiern, hatte das italienische Luxus-Label zusammen mit dem Modemagazin „Harper’s Bazaar“ im Anschluss zu einem Cocktailempfang ins Hotel „Das Stue“ an der Drakestraße in Tiergarten geladen. In mondäner Atmosphäre und mit der Musik der 50er- und 60er Jahre ließen dort Gäste wie Fillmproduzentin Minu Barati-Fischer und die Schauspielerinnen Martina Gedeck, Hannah Herzsprung und Julia Malik die Zeit von Marilyn Monroe, James Dean und Greta Garbo wiederauferstehen. "Der Film ist ein Meisterwerk, das es wert ist, immer wieder gesehen zu werden", sagte Martina Gedeck über den Hollywood-Klassiker. "Und ihn auf der großen Leinwand zu sehen, ist natürlich noch einmal etwas ganz Besonderes." Nach zehn Tagen Berlinale gehörte die Hauptstädterin zu den Glücklichen, die viele der Wettbewerbsfilme gesehen haben. "Ich bin jetzt sehr gespannt auf die Verleihung der Bären", so Gedeck. Ihr Favorit: "Boyhood" von Richard Linklater. as