Tierliebe

Justin Bieber droht für seinen Affen hohe Geldstrafe

Der Zoll hatte Justin Biebers Äffchen „Mally“ in München beschlagnahmt. Sollte der Teenie-Star die Papiere nicht nachreichen, könnte eine Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro auf ihn zukommen.

Foto: Sven Hoppe / dpa

Justin Bieber muss möglicherweise eine Geldstrafe von bis zu 50.000 Euro zahlen. Der Zoll hatte in der vergangenen Woche bei der Einreise Biebers das Kapuzineräffchen des Sängers namens „Mally“ beschlagnahmt. Grund war, dass der Teenie-Star keine Dokumente für das Affenbaby vorzeigen konnte.

Bislang hat Bieber diese Papiere nicht nachgereicht. Und das könnte zu einer happigen Geldstrafe führen. „Wenn Bieber die Papiere nicht nachliefern kann, wiegt das schwer“, sagte Franz Böhmer vom Bundesamt für Naturschutz gegenüber der „Bild“. Bieber hat damit nämlich gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen verstoßen.

Vier Wochen hat der 19-Jährige nun Zeit, die Dokumente den Behörden vorzulegen. Danach bestimmen diese, wie es mit dem Äffchen weitergehen wird. Momentan befindet sich das 14 Wochen alte Tier in einem Münchner Tierheim, wo es allerdings auf Dauer nicht bleiben kann. Laut dem Chef des Heims hätten sich aber bereits „mehrere europäische Zoos gemeldet, die Mally aufnehmen würden“.

Bisher habe sich niemand aus Biebers Umfeld beim Tierheim gemeldet, bei der Beschlagnahmung am Flughafen soll der Weltstar behauptet haben: „Das ist nicht mein Affe!“ Mally wurde Bieber zum 19. Geburtstag geschenkt, damit er auf Tour einen Begleiter hat.

Justin Bieber hat keinen großen Freundeskreis

Obwohl er zu den größten Stars der Welt zählt, hat der 19-Jährigen inzwischen gestanden, nur wenige Menschen in sein Leben zu lassen. Dies liege auch daran, dass es ihm schwer fällt zu vertrauen. Im Interview mit der Zeitschrift „Teen Vogue“ erklärte er: „Mir schlägt meistens zwar positive Energie von den Leuten entgegen, und ich könnte wahrscheinlich auch mit jedem klarkommen und befreundet sein, aber ich vertraue einfach niemandem mehr. Mein Telefon klingelt wirklich nie. Es gibt echt nur vier Leute, mit denen ich im Kontakt stehe.“

Ein Problem sei dies für Bieber aber nicht. „Ich brauche nicht viele Freunde, um glücklich zu sein. Ich brauche nur die Leute, die mir nahestehen und die ich liebe - das war's.“

Bieber bekommt kaum einen bösen Tweet zu sehen

Im Internet übt der Kanadier derweil Vorsicht. „Mein Twitter ist wirklich in Ordnung. Ich habe dort so viele liebe Fans, so dass ich kaum einen bösen Tweet zu sehen bekomme“, so Bieber über sein Social Network. „Aber YouTube-Kommentare lese ich nicht, weil dich die wirklich runterziehen können. Ich sehe so viel Zeug im Internet, dass ich manchmal einfach auf Twitter gehen und diese Leute bloßstellen will. Aber das überlege ich mir dann zweimal: Wenn mich jemand disst, dann mache ich diese Person nur noch berühmter, wenn ich ihr tweete.“

Unsachliche Kritik lasse er deshalb nun an sich abprallen. Er beteuert: „Ich weiß, wer ich bin, und ich habe die absolute Kontrolle. Ich muss mich nicht zu jedem Gerücht äußern.“ Weiter gibt Bieber zu bedenken, dass der Versuch, jeglichen Spekulationen ein Ende zu bereiten, Zeitverschwendung wäre. „Ich würde lieber Zeit damit verbringen, mit meinen Fans zu interagieren. Man muss einfach den Kopf hoch halten und positiv bleiben.“