Tourneestation Wien

Justin Bieber - nach Affentheater nun Ärger mit Bodyguards

Rund 17.000 zumeist weibliche Fans werden ihn am Abend bei seinem Konzert in Berlin kreischend begrüßen. Doch zuvor sorgt Justin Bieber wieder für Schlagzeilen anderer Art.

Foto: dpa

Ab 18.30 Uhr soll Teeniestar Justin Bieber auf der Bühne in der ausverkauften O2 World in Berlin-Friedrichshain stehen - vor rund 17.000 teils sehnsüchtig wartenden Fans. Doch es wäre nicht das erste Mal, wenn er sich verspäten würde. Allerdings würde das noch die harmloseste aller Schlagzeilen sein, die der 19-Jährige in den vergangenen Wochen lieferte.

Ein verspäteter Konzertbeginn in London (er ließ sein Publikum knapp zwei Stunden warten), eine Absage in Lissabon (der Veranstalter gab auf seiner Webseite „unvorhergesehene Umstände“ an), Trauer um seinen toten Hamster (den hatte er längst wegegeben), die Anzeige eines Nachbars in Los Angeles (Bieber soll ihm gegenüber handgreiflich geworden sein). Und da wäre auch noch die gescheiterte Beziehung zu Selena Gomez sowie das Auf und Ab danach.

Dann beschlagnahmte jetzt der Zoll in München ein Äffchen des Popstars. Und nun sollen Biebers Bodyguards in Wien rabiat gegen einen Pressefotografen vorgegangen sein und Ärger mit der Polizei haben.

In der österreichischen Hauptstadt gab der 19-Jährige am Sonnabend ein Konzert. Doch als der Star zuvor das Nachtleben erkundete, mussten Wiener Polizeibeamte ausrücken, sagt Polizeisprecherin Adina Mircioane am Sonntag. Seine Bodyguards hätten in der Nacht auf Sonnabend einem Pressefotografen in einem Club die Kamera abgenommen und später beschädigt wieder herausgegeben. Gegen Biebers Sicherheitspersonal sei Anzeige erstattet worden.

Kapuzineräffchen Mally hatte keine Papiere

Am Gründonnerstag hatte ihm der deutsche Zoll sein Kapuzineräffchen Mally am Münchner Flughafen beschlagnahmt. Der Sprecher des Hauptzollamts München, Thomas Meister, sagte, die notwendigen Dokumente – sowohl tierseuchenrechtliche als auch artenschutzrechtliche – hätten nicht vorgelegen. Der Affe befinde sich in einer Quarantäne-Station und werde artgerecht versorgt. Bieber könne noch versuchen, die Dokumente nachzureichen und somit das Tier zurückzubekommen.

Der Ärger mit den Behörden tat der Begeisterung der Fans bei Biebers Konzert in Wien am Sonnabend aber keinen Abbruch: Rund 170 Mädchen mussten wegen Hysterie, Dehydrierung oder Erschöpfung von Sanitätern versorgt werden, sagte Mircioane.

Auch für das heutige Konzert in Berlin sind die Sanitäter vorbereitet. Das Konzert ist ausverkauft, Sie können dennoch dabei sein. Unser Morgenpost-Reporter Sören Kittel wird per Twitter aus der Konzertarena am Ostbahnhof berichten.

Und das twittert Justin Bieber selbst: