Es sollte für Heidi Klum, ihren Kindern Leni (8), Henry (7), Johan (6) und Lou (3) sowie ihrem Freund Martin Kristen ein entspannter Urlaubstag am Strand der Hawaii-Insel Oahu werden. Doch dann wurde das Model zur Rettungsschwimmerin und Lebensretterin.
Denn beim Baden im Pazifischen Ozean gerieten am Ostersonntag Henry und zwei Kindermädchen in eine heftige Strömung. Klum und ihr Lebensgefährte Kristen beobachteten das Geschehen, reagierten blitzschnell und sprangen ins Wasser.
„Wir wurden von einer riesigen Welle ins Meer gezogen“, erinnert sich die 39-Jährige gegenüber „Us Weekly“'. „Als Mutter war ich natürlich sehr besorgt um meinen Sohn und alle anderen im Wasser. Henry ist ein starker Schwimmer und konnte zurück an Land schwimmen. Wir schafften es, alle unversehrt herauszubekommen.“
Die US-Fernsehshow „Entertainment Tonight“ veröffentlichte am Montag dramatische Bilder. Sie zeigen, wie eine erschöpfte Heidi Klum im Bikini zunächst ihren Sohn und anschließend die Kindermädchen aus dem Wasser zieht. Vor allem die Nannys sehen sehr mitgenommen aus.
Klum hat es in Deutschland nicht mehr so leicht
Den Urlaub hat Klum dabei dringend nötig: Während sie in Deutschland nämlich gerade wieder nach „Germany's next Topmodel“ sucht, urteilt sie in den USA in „Project Runway“ über Nachwuchsdesigner und macht in „America's Got Talent“ Showtalente ausfindig.
Hierzulande wird es Klum allerdings nicht einfach gemacht, wie sie kürzlich in einem Interview sagte: „Ich merke, dass der Gegenwind, vor allem in Deutschland, stärker wird. Vor vielen Jahren konnte ich dort nichts falsch machen, inzwischen hat sich das Blatt gewendet.“
Ganz anders sei dies in den Staaten. „Mein Gesicht und mein Körper sind zu einer Marke geworden. Ich merke, wie sich mein Aufgabenfeld langsam verändert. Ich bin sehr glücklich, dass Amerika mich mit so offenen Armen empfangen hat. Mein Abschiedsgruß ‚Auf Wiedersehen‘ ist hier Kult geworden.“
BM





