"Two and a Half Men"

Charlie Sheen will 300 Millionen Dollar erklagen

Wegen des Abbruchs der TV-Serie "Two and a Half Men" hat Charlie Sheen angekündigt, den Sender CBS zu verklagen – er müsse ja seine Familie ernähren.

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Obwohl Charlie Sheens Verhalten der Grund für den Abbruch der TV-Serie „Two and a Half Men“ war, will der Schauspieler nun den Fernsehsender CBS verklagen. 300 Millionen Euro (etwa 217 Millionen Euro) werde er fordern, sagte er in einem Interview mit dem Konkurrenzsender ABC.

Außerdem entschuldigte sich der Film- und Fernsehstar bei dem Produzenten von „Two and a Half Men“, Chuck Lorre. „Tut mir leid, dass ich Dich verletzt habe“, sagte Sheen bei dem Interview, das ABC-Reporterin Andrea Canning führte. Er habe nicht geahnt, dass Lorre so empfindlich sei.

Sheen hatte Lorre zuvor als „verseuchte kleine Made“ beschimpft, er wünsche ihm „nichts als Schmerz“. Nachdem Lorre ihn acht Jahre lang angemacht habe, sei er der Meinung gewesen, „ein paar Salven zurückgeben“ zu dürfen, sagte Sheen.

Der Schauspieler gab sich überzeugt, bald wieder für sein Jahresgehalt von drei Millionen Dollar bei „Two and a Half Men“ einsteigen zu können.

CBS hatte angekündigt, die erfolgreiche Komödienserie für diese Staffel zu stoppen. In einer kurzen Mitteilung gab der Sender „Äußerungen, Benehmen und Zustand“ des 45-Jährigen als Grund an.

Seit Jahren sorgt Sheen mit Drogen- und Alkohol-Exzessen für Aufsehen. In Deutschland läuft die Serie „Two and a Half Men“ dienstags bei ProSieben.