"Two and a Half Men"-Star

Charlie Sheen in Verhandlungen für TV-Comeback

Charlie Sheen soll nach eigener Aussage vielleicht wieder bei "Two and a Half Men" einsteigen. Er hat auch andere Angebote – und eine Droge mit seinem Namen.

Foto: AP / AP/DAPD

Der jüngst aus der Sitcom „Two and a Half Men“ geflogene Schauspieler Charlie Sheen kehrt möglicherweise zurück ins Fernsehen. Sheen selbst hatte in einem Interview mit Radaronline.com gesagt, er sei mit dem Sender HBO im Gespräch, der „Two and a Half Men“ angeblich von CBS übernehmen will.

Gleichzeitig verkündete der Milliardär und Chef des TV-Senders HDNet, Mark Cuban, auf dem Portal, es gebe Verhandlungen zwischen seinem Sender und Sheen. Man plane zusammen eine Show. Details nannte er nicht.

Die Zeit bis zu seinem nächsten TV-Engagement überbrückt Sheen mit einer Internet-Show namens „ Sheen's Korner “. Die erste Ausgabe lief bereits und dauerte etwa 50 Minuten.

Jetzt muss sich der 45-Jährige aber erst einmal mit dem Streit um das Sorgerecht für seine Kinder beschäftigen. Laut „TMZ.com“ haben Sheens Anwälte und die Verteidiger seiner Noch-Ehefrau Brooke Mueller das gesamte Wochenende verhandelt, sind aber zu keiner Einigung gekommen. Folglich sehen sich die Beteiligten wohl vor Gericht wieder.

Mueller hatte die fast zweijährigen Zwillinge in der vergangenen Woche nach diversen Eskapaden des Schauspielers von Polizisten abholen lassen. In der Folge tourte Sheen durch etliche Talkshows und gab dort mitunter recht wirres Zeug von sich. Zeit hat der 45-Jährige dafür wohl genug: Nachdem er den Produzenten von „Two and a Half Men“ beleidigt hatte, wurde die Serie vorerst eingestellt.

Zweifelhaften Ruhm erlangt der Schauspieler, der mit seinen Drogenexzessen immer wieder Schlagzeilen macht: „Charlie Sheen“ ist ein Verkaufsschlager – als Marihuana-Sorte. Das nach Sheen benannte Gras ist ein Hit bei kalifornischen Kiffern. Der Internetdienst „TMZ“ berichtete, Marihuana-Ausgabestellen verkauften die neue Sorte so gut, dass neue Pflanzen der Sorte angebaut werden müssten. Im US-Bundesstaat Kalifornien darf Cannabis für medizinische Zwecken verkauft und konsumiert werden.