Trennung

Hape Kerkeling ist dann mal solo

Komiker Hape Kerkeling und sein Lebensgefährte Angelo Colagrossi haben sich getrennt. Für den Fernsehstar beginnt damit ein neuer Lebensabschnitt.

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Mehr als die Hälfte seines Lebens liebte er denselben Mann. Doch nach 27 Jahren haben Hape Kerkeling (46) und der Regisseur und Drehbuchautor Angelo Colagrossi (50) beschlossen, sich zu trennen. „Wir haben auf uns nicht mehr genug aufgepasst. Und dann waren wir uns plötzlich fremd“, sagt Kerkeling in einem Interview der „Bild am Sonntag“.

Privatleben und Beruf zu trennen, darauf legte der Komiker und Fernsehstar Kerkeling immer großen Wert. Allerdings konnten er und sein Partner diesen Vorsatz nur noch selten leben. Zusammen mit Colagrossi gründete der 46 Jahre alte Entertainer eine Produktionsfirma, berufliche Projekte wie „Horst Schlämmer – Isch kandidiere!“ verwirklichten sie immer häufiger gemeinsam. „Eines Tages hatte ich das Gefühl, am Ende einer Sackgasse vor einer Mauer zu stehen“, beschreibt Kerkeling seinen Entschluss, die Beziehung zu beenden. Ein Entschluss, dem ein „sehr schmerzhafter“ und „schleichender Prozess“ voranging und „den wir uns lange nicht eingestanden haben.“ Hape Kerkeling zog die Konsequenz, packte seine Sachen und zog aus. Verbittert ist Angelo Colagrossi nicht: „Wir hatten das Glück, uns zu haben“, teilte er „Bunte.de“ aus dem Urlaub in Tel Aviv mit.

Für Hape Kerkeling hat ganz klar ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Ihm geht es gut und bald vielleicht noch besser: Mit einem Personal Trainer und „FdH“ („Friss die Hälfte“) versucht sich der erfolgreiche Comedian wieder in Form zu bringen. Nachdem er im Winter 2009 zum zweiten Mal mit seinem persönlichen, aber geheimen Höchstgewicht zu kämpfen hatte, sind nun bereits sieben Kilo runter, zwölf weitere in Arbeit.

In seinem neuen Büro in Kurfürstendamm-Nähe schreibt er weiter an seinem Berlin-Roman und verrät, dass sein Bestseller „Ich bin dann mal weg“ demnächst von Nico Hofmann („Dresden“, „Die Luftbrücke“) verfilmt werden soll. Die Rechte habe der Erfolgsproduzent bereits erworben, das Drehbuch sei in Arbeit. Seinen Pilgerweg ins spanische Santiago de Compostela will der 46-Jährige für den Film aber nicht noch einmal gehen: „Nix da“, sagt Hape Kerkeling bestimmt, „da muss jemand anderes ran, ich kann mich unmöglich heute als Mann von 36 spielen.“