Lebensmittelpreise

Preissteigerung: So viel kostet die Milch bei Aldi jetzt

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Skandale der Lebensmittelindustrie

Skandale der Lebensmittelindustrie

Vier Skandale der Lebensmittelindustrie aus den vergangenen Jahren.

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Aldi zieht die Preise an: Sowohl normale Milch als auch die Biovariante werden teurer. Auch eine andere Supermarkt-Kette will erhöhen.

Berlin. Die Inflation sorgt weiter für steigende Preise: Bei Aldi ist jetzt die Milch wieder teurer geworden. Der Discounter erhöhte am Freitag den Preis für einen Liter Vollmilch der Eigenmarke Milsani um 17 Cent, ein Liter Milch kostet damit nun 1,09 Euro. Das kündigte eine Unternehmenssprecherin im Namen von Aldi Nord und Aldi Süd an. Bei der Biomilch müssen Kunden und Kundinnen sogar noch mehr ausgeben als davor. Lesen Sie hier: Diese Hersteller stecken hinter den Eigenmarken von Aldi, Lidl und Co.

Denn der Preis für einen Liter Biomilch mit 1,5 Prozent Fett liegt künftig bei 1,59 Euro. Damit steigt er um 54 Cent. Die Bio-Vollmilch der Eigenmarke Gut Bio kostet bei dem Discounter künftig 1,69 Euro pro Liter. Doch Aldi macht in der Erklärung auch Hoffnung.

Aldi: Auch diese Supermarktkette kündigt Preissteigerung an

Aldi müsse die gestiegenen Kosten weitergeben, hieß es in der Unternehmensmitteilung. Entspanne sich die Situation am Markt wieder, so werde man Preisvorteile umgehend in den Verkaufspreisen berücksichtigen. Der Schritt von Aldi dürfte aber auch Auswirkungen auf große Teile des übrigen Handels haben.

Nach wie vor orientieren sich viele Wettbewerber gerade im Preiseinstiegsbereich an dem Discounter. So kündigte Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka bereits an: "Auch wir werden die Preise für einige Milch- und Molkereiprodukte in den kommenden Tagen an die neue Marktsituation anpassen", so die Supermarkt-Kette. "In welcher Höhe, steht aktuell noch nicht fest und kann je nach Produkt unterschiedlich sein."

Die Landwirte und die Milchindustrie klagten zuletzt wiederholt über die massiv gestiegenen Kosten für Energie, Futter und Düngemittel. Damit begründeten sie die Forderungen nach höheren Preisen. (dpa/reba)

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de