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Corona: RKI meldet Zahlen – Inzidenz sinkt deutlich

| Lesedauer: 90 Minuten
Nach Biontech und Moderna: Neuer mRNA-Impfstoff verspricht Vorteile

Nach Biontech und Moderna: Neuer mRNA-Impfstoff verspricht Vorteile

Ein neuer mRNA Impfstoff vom US-Hersteller Arcturus Therapeutics verspricht nach einer erfolgreichen klinischen Studie einen überraschenden Vorteil gegenüber den bisher zugelassenen Vakzinen von Moderna oder Biontech/Pfizer.

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist rückläufig. Die Inzidenz sinkt laut RKI auf 758,5. Entwarnung gibt es aber nicht. Mehr im Blog.

  • Arztpraxen behandeln Hunderttausende Patientinnen und Patienten mit Post-Covid-Symptomen
  • Noch immer sind 2,7 Millionen Deutsche über 60 nicht gegen Corona geimpft
  • Das RKI meldet am Freitag eine Inzidenz von 758,5
  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen liegt bei 101.610
  • Die Gesundheitsminister der Länder haben sich wohl auf eine Verkürzung der Isolation geeinigt
  • Wochenbericht: Das RKI kann die Fallzahlen nach Ostern nur eingeschränkt bewerten

Berlin. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 758,5 an. Am Vortag hatte der Wert bei 826,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 733,4 (Vormonat: 1703,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 101.610 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 161.718 registrierte Ansteckungen.

Dabei wird laut Experten ein Großteil der Fälle aber gar nicht mehr erfasst – nicht nur in Deutschland geht die Zahl der Corona-Tests stark zurück. Unterdessen steigt die Impfquote unter den über 60-Jährigen nur noch langsam. 2,7 Millionen Deutsche in dieser Altersgruppe sind noch immer nicht gegen Corona geimpft.

Mehr dazu: Corona in Deutschland – Die aktuellen Zahlen des RKI im Überblick

Corona-News von Freitag, 29. April: Höchste Corona-Inzidenz weiterhin in Niedersachsen

10.35 Uhr: Die Corona-Inzidenz in Niedersachsen ist am Freitag deutlich gesunken – aber die höchste aller Bundesländer geblieben. Sie ging nach Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf 1088,6 zurück – nach 1228,2 am Vortag. Damit liegt das Land vor Schleswig-Holstein (1031,0), in allen anderen Ländern blieb der Wert unter der Marke von 1000.

Niedersachsen hat auch im Vergleich der Landkreise bundesweit die höchsten Infektionsraten. An der Spitze lag der Landkreis Wittmund mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 2403,1, gefolgt vom Landkreis Cloppenburg (2018,7) und dem Landkreis Nienburg (1782,2).

Apple spürt massive Folgen der Corona-Einschränkungen in China

7.55 Uhr: Apple stellt sich nach einem beeindruckenden Lauf in der Corona-Pandemie auf einen kräftigen Rückschlag im laufenden Quartal ein. Der iPhone-Konzern rechnet damit, dass der Umsatz vor allem wegen der Corona-Lockdowns in Shanghai um vier bis acht Milliarden Dollar niedriger ausfallen könnte. "Wir sind nicht immun gegen solche Herausforderungen", sagte Konzernchef Tim Cook. Die Schwierigkeiten würden die meisten Produktkategorien treffen.

Auch der Stopp des Geschäfts in Russland als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine werde das Umsatzwachstum bremsen, sagte Finanzchef Luca Maestri. Bei der Corona-Situation rund um Shanghai sieht Cook dagegen Anzeichen für Optimismus. Zugleich schränkte er ein, es sei schwer vorherzusagen, wie viel von den im laufenden Quartal entgangenen Geschäft später nachgeholt werden könne.

Arztpraxen behandeln 300.000 Menschen mit Post-Covid-Symptomen

7.48 Uhr: In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres sind laut einer Auswertung rund 300.000 Menschen mit länger anhaltenden Beschwerden nach Corona-Infektionen in Arztpraxen behandelt worden. Seit dem 1. Januar 2021 können Post-Covid-Patienten mit einem eigenen Abrechnungscode identifiziert werden, erläuterte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Dieser wurde demnach in den ersten drei Quartalen bis Ende September 2021 für 303.267 Patienten dokumentiert – im ersten Quartal erstmalig bei knapp 110.000 Menschen, im zweiten bei 125.000 und im dritten bei 68.000 Menschen.

Im Verhältnis zu den 4,2 Millionen Covid-19-Fällen, die bis Ende September 2021 bestätigt worden seien, falle die Häufigkeit zum Glück eher gering aus, erläuterte Instituts-Chef Dominik von Stillfried. "Post-Covid entwickelt sich nicht zu einer neuen Volkskrankheit." Die ausgewerteten Abrechnungsdaten zeigten, dass es ein heterogenes Krankheitsbild gebe. Die überwiegende Mehrheit benötige keine spezielle Versorgung über längere Zeit, dies treffe nur auf einen kleineren Teil zu. Diese Gruppe müsse weiter beobachtet werden.

Impfquote: Immer noch 2,7 Millionen Deutsche über 60 nicht gegen Corona geimpft

7.23 Uhr: In Deutschland sind nach Angaben der Bundesregierung immer noch 2,7 Millionen der über 60-Jährigen, die ein besonderes Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung tragen, nicht geimpft. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor, wie die "Rheinische Post" und der "General-Anzeiger" (Freitagsausgaben) berichteten. Demnach sind auch in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen noch rund 7,2 Millionen Menschen nicht geimpft.

Die Entwicklung der Pandemie und das mögliche Auftreten neuer Varianten des Corona-Virus bleibe aber kaum vorhersehbar. Um auf neue Virusvarianten vorbereitet zu sein, müssten "schnell skalierbare Systeme" entwickelt werden. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums treibt die Bundesregierung den Aufbau eines Zentrums für Pandemie-Impfstoffe und -therapeutika beim Paul-Ehrlich-Institut voran. Das Ziel sei es, die Bevölkerung in Deutschland schnellstmöglich mit wirksamen und sicheren Impfstoffen und Therapeutika im Pandemiefall zu versorgen.

RKI meldet Zahlen – Sieben-Tage-Inzidenz sinkt deutlich

5.40 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 758,5 an (Vortag 826,0; Vorwoche: 733,4; Vormonat: 1703,3). Trends zu den Fallzahlen in der Woche nach Ostern lassen sich laut RKI wegen der Feiertage und der Ferien nur eingeschränkt bewerten. Der Gipfel der aktuellen Welle sei jedoch klar überschritten. Dennoch habe es noch sehr viele Infektionen gegeben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 101.610 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Freitagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben (Vorwoche: 161.718 registrierte Ansteckungen). Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 214 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 289 Todesfälle. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.710.769 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Corona-News von Donnerstag, 28. April: Empfehlung zu kürzerer Corona-Isolation erwartet

21.16 Uhr: Bei der vorgeschriebenen Isolation für Corona-Infizierte zeichnet sich eine empfohlene Verkürzung auf fünf Tage ab. Anfang kommender Woche wird dazu eine Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums erwartet, wie es am Donnerstagabend nach Beratungen der Ressortchefs von Bund und Ländern hieß.

Dabei sei ein breiter Konsens deutlich geworden, dass die Isolation auch weiterhin von den Gesundheitsämtern angeordnet werden solle. Eine Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten soll demnach wohl noch dringend empfohlen werden. Ein formeller Beschluss wurde den Informationen zufolge dazu noch nicht gefasst.

Biden fordert weitere Milliarden für Kampf gegen Corona

20.46 Uhr: Angesichts der Gefahr knapp werdender Corona-Impfdosen und Medizin hat US-Präsident Joe Biden vom Kongress zusätzliche Milliarden für den Kampf gegen das Virus gefordert. "Ohne zusätzliche Finanzierung können wir nicht die Menge an Impfstoffen vorbestellen, die wir benötigen. Wir riskieren, unseren Platz in der Warteschlange für Impfstoffe zu verlieren", sagte Biden am Donnerstag in Washington. Er verlangte 22,5 Milliarden Dollar (21,4 Milliarden Euro) zusätzlich. Auch lebensrettende Medizin wie antivirale Pillen würden sonst Mangelware.

Hintergrund ist, dass es in den USA zwischen Demokraten und Republikanern Uneinigkeit über geplante Corona-Hilfen gibt. Eigentlich waren im Haushaltsentwurf ursprünglich 15,6 Milliarden Dollar (14,2 Milliarden Euro) eingeplant. Der Haushalt wurde schließlich im März ohne diese Hilfen verabschiedet.

RKI: Fallzahlen nach Ostern eingeschränkt zu bewerten

19.46 Uhr: Die jüngste Entwicklung der Pandemie in Deutschland lässt sich aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wegen Ostern schwer einschätzen. In der vorigen Kalenderwoche sei die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz zwar um sieben Prozent im Wochenvergleich gesunken, heißt es im Wochenbericht von Donnerstagabend. Beachten müsse man jedoch, dass sich Trends aufgrund der Osterfeiertage und -ferien in der Woche nur eingeschränkt bewerten lassen.

In den beiden Wochen vor und nach Ostern seien vermutlich mehr Fälle nicht erfasst worden, "mit zeitverzögerten Nachmeldungen und -übermittlungen". Das RKI hält aber fest, dass auch die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abnähmen. Insgesamt sprechen die Gesundheitsexperten weiter von einem hohen Infektionsdruck, mit mehr als 750.000 gemeldeten Fällen binnen einer Woche.

Reisen nach Griechenland: Ab 1. Mai kein Impfnachweis mehr nötig

19.04 Uhr: Ab dem 1. Mai müssen Reisende nach Griechenland keinen Impfnachweis mehr vorzeigen, um ins Land einzureisen. Das beschloss die Regierung in Athen am Donnerstag nach einem Vorschlag der zuständigen Gesundheitsbehörde EODY. Wie der staatliche Rundfunk weiter berichtete, werde auch die Vorzeigepflicht eines Impfnachweises für den Eintritt in Tavernen, Bars, Geschäften und Museen ab 1. Mai abgeschafft. Die Maskenpflicht in Innenräumen dagegen bleibt. Die Aufhebung der Maßnahmen soll im Herbst auf den Prüfstand kommen. Für Griechenland-Urlauber wurde bereits verfügt, dass sie sich vor der Einreise nicht mehr extra auf einer staatlichen Website anmelden müssen.

Lauterbach bedauert Rückzug von Drosten aus Sachverständigen-Gremium

18.01 Uhr: Nach dem Rückzug des Virologen Christian Drosten aus der Kommission, die die Corona-Maßnahmen während der Pandemie unabhängig bewerten soll, hat sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach enttäuscht gezeigt. "Wenn jemand wie Herr Drosten diese Arbeit nicht mehr macht, ist das ein großer Verlust. Niemand hätte das besser gekonnt als Drosten selbst. Ihn zu ersetzen, wird nicht leicht sein", sagte der SPD-Politiker im Fernsehsender phoenix.

Einige Medien hätten Drosten unterstellt, er habe die Bewertung der Maßnahmen nicht gewollt, um nicht über Maßnahmen urteilen zu müssen, an denen er selbst beteiligt gewesen sei. "Das war falsch und bösartig", kritisierte Lauterbach die Berichterstattung. Die Bewertung "wird es aber auf jeden Fall geben und wir müssen schauen, wie schnell wir das jetzt können", so der Gesundheitsminister weiter.

Italien: Maskenpflicht bleibt in Zügen, Kinos, Theatern, Sporthallen

17.33 Uhr: Italien wird die Maskenpflicht in Zügen, U-Bahnen und Bussen sowie für Besucher von Events in geschlossenen Räumen bis mindestens 15. Juni verlängern. Gesundheitsminister Roberto Speranza kündigte am Donnerstag an, dass bis dahin in öffentlichen Verkehrsmitteln wie auch in Kinos, Theatern oder Sporthallen Masken getragen werden müssen. Andernorts, etwa in Restaurants oder auf der Arbeitsstelle, dürfte die Maskenpflicht dagegen am 1. Mai wegfallen.

Dennoch mahnt die Regierung ihre Bürger auch dabei zu Sorgfalt und Vorsicht. "Die Pandemie ist noch nicht vorbei", sagte Speranza. Italien registrierte am Donnerstag 69 204 Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Nachdem der Notstand Ende März ausgelaufen war, wird Ende April auch der sogenannte Greenpass - also der Nachweis von 2G oder 3G - komplett wegfallen. Besucher etwa von Restaurants, Bars, Kinos, Konzerten, Diskotheken oder Geschäften müssen dann kein Zertifikat mehr vorweisen. Einzig zum Betreten von Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen wird bis Jahresende der Greenpass verlangt.

Drosten nicht mehr Teil von Sachverständigenausschuss

14.32 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat über den Nachrichtendienst Twitter bekannt gegeben, ist der Chefvirologe der Charité, Christian Drosten, nicht mehr Teil des Sachverständigenausschusses, der die Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung in Deutschland bewertet. Drosten habe sich selbst dazu entschieden, teilte Lauterbach mit.

Der Minister gab an, diesen Schritt zu bedauern. Die Tätigkeit des Virologen für den Corona-Expertenrat – bei dem es sich um ein anderes Gremium handelt – scheint von dieser Entscheidung aber unberührt. Eine Sprecherin der Charité erklärte, dass aus Sicht Drostens Ausstattung und Zusammensetzung des Rats nicht ausreichten, um eine wissenschaftlich hochwertige Bewertung der Maßnahmen gewährleisten zu können. Auch dass in den letzten Wochen wiederholt Inhalte der Beratungen zum Gegenstand irreführender Berichterstattung geworden seien, habe den Virologen zu diesem Schritt bewogen.

Moderna beantragt Zulassung für Kleinkind-Impfstoff in den USA

13.43 Uhr: Die US-Biotechnologiefirma Moderna hat in den USA die Zulassung ihres Corona-Impfstoffs für Kinder unter sechs Jahren beantragt. Das Unternehmen reichte seinen Antrag für eine Zulassung für Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren bei der US-Arzneimittelbehörde FDA ein, wie am Donnerstag aus einer Mitteilung hervorging.

Kinder bis fünf Jahre sind die einzige Altersgruppe in den USA und den meisten anderen Ländern weltweit, darunter Deutschland, für die noch kein Corona-Impfstoff zugelassen ist. Moderna sei überzeugt, dass sein Corona-Vakzin "in der Lage sein wird, diese Kinder sicher vor Sars-CoV-2 zu schützen", erklärte Moderna-Chef Stéphane Bancel. Dies sei sehr "wichtig in unserem anhaltenden Kampf gegen Covid-19 und wird besonders von Eltern und Betreuern begrüßt werden".

Im März hatte Moderna mitgeteilt, seine Tests hätten ergeben, dass die Verabreichung von zwei Dosen seines Impfstoffs für kleine Kinder sicher sei und eine starke Immunantwort erzeuge. Durch zwei Dosen à 25 Mikrogramm werde bei Babys, Kleinkindern und Vorschulkindern eine ähnlich hohe Zahl an Antikörpern gegen das Virus erzeugt wie bei 18- bis 25-Jährigen mit zwei Dosen à 100 Mikrogramm.

Taiwan meldet erstmals mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden

12.49 Uhr: Nach der Aufgabe ihrer Null-Covid-Strategie hat Taiwans Regierung erstmals mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages festgestellt. "Wir haben 11.353 örtliche Infektionen, zwei Todesfälle und 164 importierte Fälle", sagte Gesundheitsminister Chen Shih-chung am Donnerstag vor Journalisten in Taipeh. Taiwan hatte seine Grenzen während der Pandemie weitgehend geschlossen und strenge Quarantäne-Bestimmungen verhängt. Ein Corona-Ausbruch 2021 führte zur erneuten Verhängung von Regelungen zum Abstandhalten

Die politische Führung Taiwans nimmt nun aber steigende Infektionszahlen in Kauf. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums waren 99,7 Prozent der seit Jahresbeginn festgestellten Infektionen mild oder sogar symptomlos. In dieser Zeit wurden nur sieben Corona-Todesfälle registriert.

Auch Baden-Württemberg will Corona-Isolation auf fünf Tage verkürzen

12.40 Uhr: Mehrere Bundesländer gehen bei einer Verkürzung der vorgegebenen Isolationszeit für Corona-Infizierte voran. Auch in Baden-Württemberg soll sie künftig nur noch fünf Tage dauern. Darauf verständigten sich am Donnerstag das Sozialministerium und die Fraktionschefs von Grünen und CDU, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen in Stuttgart erfuhr. Bisher gilt für Infizierte eine verpflichtende Isolation von zehn Tagen - mit möglichem „Freitesten“ frühestens nach sieben Tagen. Ab Anfang Mai soll im Südwesten zudem ein abschließendes Freitesten nach fünf Tagen für die meisten Menschen entfallen, sofern sie zwei Tage keine Symptome mehr hatten. Ausnahmen gibt es für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen.

Ende der besonderen Corona-Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern

12.27 Uhr: Mecklenburg-Vorpommern hat seine Sonderrolle bei der Bekämpfung der Corona-Krise abgelegt. Seit Donnerstag gelten nur noch die