Winter

Blutschnee: Das steckt hinter dem seltenen Wetterphänomen

Philipp Luther
Blutschnee: Seltenes Wetterphänomen

Blutschnee: Seltenes Wetterphänomen

Blutschnee? Keine Panik. Dieser Begriff beschreibt keine blutige Angelegenheit, sondern ein seltenes Wetterphänomen.

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Heftige Schneefälle gehen über der Mitte Deutschlands nieder. Es könnte auch Blutschnee fallen. So entsteht das seltene Wetterphänomen.

Berlin. 
  • Schneegestöber, Verwehungen, Eisregen: Deutschland ist in einer extremen Wetterlage
  • Feucht-milde Luft aus Süden trifft über der Bundesrepublik auf eiskalte Polarluft
  • In der Mitte Deutschlands könnte es bis zu 40 Zentimeter Neuschnee geben
  • Wegen der besonderen Wetterlage könnte an manchen Orten auch sogenannter Blutschnee fallen

Wie viel wird es geben? Die Meteorologen sagen am Wochenende der Winterextreme bis zu 40 Zentimeter Schnee in der Mitte Deutschlands vorher. Eine besonderes Wetterphänomen soll dabei für Aufsehen sorgen: Sogenannter Blutschnee könnte vom Himmel rieseln.

Blutschnee: Das steckt hinter dem gruseligen Namen

Was nicht besonders appetitlich klingt, wird laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) von Wüstensand verursacht. Dieser wird – in diesem Fall in der Sahara – in die Atmosphäre gewirbelt und reist auf dem Wind nach Europa.

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Trifft Sand in feucht-warmer Luft auf kalte Luftmassen, nehmen die entstehenden Schneeflocken die Körner auf. Der Schneefall "wäscht" sozusagen den Sand aus der Luft. Im Ergebnis fällt rötlich verfärbter Schnee vom Himmel.

Das seltene Naturschauspiel gibt es auch im Sommer: Blutregen entsteht auf die selbe Art und Weise. Und auch einen Blutmond sehen wir unter anderem dann, wenn rot-brauner Wüstensand in der Luft hängt.

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