Tierquäler

Katzenbabys in Plastiktüte auf den Müll geworfen

Sie hörte das Wimmern aus einem Glascontainer: Mithilfe von Feuerwehrleuten hat eine Frau ein Katzenjunges retten können, für zwei weitere Tiere kam die Hilfe zu spät. Sie waren qualvoll erstickt.

Eine aufmerksame Passantin hat im ostsächsischen Weißwasser einem in einen Glascontainer geworfenen Katzenbaby das Leben gerettet. Die 28-Jährige alarmierte in der Nacht zu Samstag die Feuerwehr, weil sie Katzengejammer aus dem Container hörte, wie ein Polizeisprecher in Görlitz sagte. Die gerufenen Helfer schnitten den Behälter auf und entdeckten in einer zugeknoteten Plastiktüte drei Katzenbabys. Zwei von ihnen seien bereits tot gewesen, sagte der Polizeisprecher weiter. Das dritte Junge wurde einem Verein für notleidende Katzen übergeben. Die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei.

Tierquälerei ist in Deutschland strafbar. Sie kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier entweder erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt. BM