Mit dem Auftakt der Krimiserie „Helen Dorn“ hat das ZDF am Sonnabend zur Primetime die TV-Konkurrenz locker überflügelt. Anna Loos als intuitiv arbeitende Ermittlerin wollten sich 8,01 Millionen Menschen nicht entgehen lassen, was einem Marktanteil von 25,4 Prozent entsprach.
Die Casting Show „Deutschland sucht den Superstar“ aus Havanna kam auf RTL zur gleichen Zeit auf 4,15 Millionen Zuschauer (13,8). Knapp dahinter landete die ARD mit dem „Musikantenstadl“, den 3,85 Millionen Menschen (12,7 Prozent) einschalteten.
Stefan Raabs „TV total WOK WM“ auf ProSieben verfolgten 2,11 Millionen Interessierte (8,3). Den Katastrophenthriller „Armageddon“ mit Bruce Willis sahen 1,78 Millionen (6,0), 1,14 Millionen (3,6) entschieden sich für die Streifenhörnchen-Story „Alvin und die Chipmunks 2“ auf Vox. Bei RTL2 lockte der Mystery-Thriller „Im Auftrag des Teufels“ mit Keanu Reeves und Al Pacino 0,87 Millionen Zuschauer (2,9) vor den Bildschirm.
Glückwunsch kam von vielen Seiten - auch Loos’ Ehemann und Schauspielkollege Jan Josef Liefers freute sich über die guten Einschaltquoten. „Riesenglückwunsch an die Frau Anna Loos und das ZDF zu satten 8 Mio. Zuschauern gestern bei Helen Dorn“, twitterte er am Sonntagmorgen.
Riesenglückwunsch an die Frau Anna @loos und das #ZDF zu satten 8 Mio. Zuschauern gestern bei #HelenDorn pic.twitter.com/zj7r8SwqTH
— Jan Josef Liefers (@JanJosefLiefers) 9. März 2014
Helen Dorn ist die Titelfigur der neuen Krimiserie "Helen Dorn", die seit Sonnabend im Zweiten läuft und erklärtermaßen eine von Schweden nach Düsseldorf versetzte Version der "Lund"-Filme sein soll.
Dorn wird von Anna Loos verkörpert, der streberhaft-ambitionierte Georgi von Matthias Matschke. Ein gegensätzliches Duo, auf deren Zusammenspiel die Serie in Zukunft baut – Regisseur Matti Geschonneck und Drehbuchautor Magnus Vattrodt entscheiden sich in der ersten Folge "Das dritte Mädchen" für den Bereich der atmosphärischen Störungen, was das Kennenlernen des Duos angeht. Es wird erst einmal in einer Tour gezickt. Nicht nur zwischen Dorn und Georgi, sondern auch zwischen Dorn und Mattheissen (Stephan Bissmeier), dem Dezernatsleiter.
Was man nach Teil eins von Dorn weiß: Sie ging schon mit einem Kollegen ins Bett. Sie ist, wenn sie joggen geht, so nett, den Hund der Nachbarin mitzunehmen. Sie hat sich mit ihrem Lebensgefährten verkracht. Den wiederum hält ihr Vater für einen guten Typen. Ihr Vater hat Prostataprobleme und macht keinen Sport. Sie wird als Einzelgängerin eingeführt, die Helen Dorn, und als Polizistin mit Intuition.
dpa/jkw



