Spendengala

Charlènes Tränen bei "Ein Herz für Kinder"

| Lesedauer: 2 Minuten

Stargast der großen Spendengala "Ein Herz für Kinder" war in diesem Jahr Fürstin Charlène von Monaco. Moderiert wurde die Sendung von Thomas Gottschalk - sein letzter großer Auftritt im ZDF. Am Ende der Benefizveranstaltung kamen fast 14 Millionen Euro zusammen. Und bei der Fürstin liefen Tränen.

Es ist auch in diesem Jahr wieder ein Abend der Superlative. Die größten Stars werben für die höchste Spendensumme – für die Jüngsten und Schwächsten weltweit. Zur Benefizgala der „Bild“-Zeitung, „Ein Herz für Kinder“, kamen am Sonnabend in der Ullstein-Halle des Verlagshauses Axel Springer zahlreiche hochkarätige Gäste.

Die Aufmerksamkeit galt dabei besonders Charlène Fürstin von Monaco, die bei der von Thomas Gottschalk moderierten und live im ZDF übertragenen Veranstaltung das „Goldene Herz“ verliehen bekam. Die Ex-Schwimmerin und Frau von Fürst Albert II. engagiert sich seit einigen Jahren für Hilfsprojekte wie „Mandela Day“ und die „Special Olympics“ und gründete zudem jüngst ihre eigene Stiftung, die „Princess Charlène Foundation“. Die Laudatio für Charlène hielt die ehemalige Schwimmerin und Freundin der Fürstin, Franziska van Almsick. Beim Song "Hallelujah", gesungen von US-Star Michael Bolton, kamen der Fürstin die Tränen. Dicke Tränen rollten ihr über die Wangen, die sie dezent fortwischte.

>>> Ein Herz für Kinder: Die Stars in Bildern

Viel von der Veranstaltung gehört hatte auch Oscar-Preisträgerin Helen Mirren, die den Ehrenpreis der Gala an die Missionsschwester Raphaela Händler überreichte. „Das ist ein berühmtes Benefizevent“, sagte die Schauspielerin. „Ich finde es wundervoll, dass das gesamte gespendete Geld heute den Kindern zugute kommt.“

Neben den internationalen Stars unterstützen deutsche Prominente wie „Tatort“-Kommissarin Maria Furtwängler, Moderator Jörg Pilawa und Schauspielerin Senta Berger aktiv verschiedene Kinderhilfsaktionen, deren Arbeit sie auf der Showbühne vorstellten. Als Pate für ein Kinderkrebsprojekt reiste Box-Weltmeister Wladimir Klitschko in seine ukrainische Heimat, besuchte in einem Krankenhaus in Naroditschi nahe Tschernobyl die kleinen Patienten. Es war ein bewegender Aufenthalt für ihn – sein Vater Wladimir Rodionowitsch starb im vergangenen Sommer an Krebs. Er war einer der ersten Helfer nach dem Reaktorunfall 1986.

Andere halfen durch ihren Einsatz am Spendentelefon – unter anderem griffen Kai Pflaume sowie Boris und Lilly Becker für den guten Zweck zum Hörer, um die Rekordsumme von 15,4 Millionen Euro vom Vorjahr zu übertreffen. Neben Udo Lindenberg und Peter Maffay sorgte eine Musiklegende für das Rahmenprogramm: Tina Turner, mit ihrem ersten Auftritt im deutschen TV seit 2004. Den größten Applaus bekamen aber sie – Kinder, die über ihr Schicksal berichteten.

Am Ende der Sendung überreichten Maffay und Lindenberg den obligatorischen Spendenscheck. Diesmal kamen 13.987.468 Millionen Euro zusammen - kein Rekord, aber eine stattliche Summe für bedürftige Kinder in aller Welt.

>>> Ein Herz für Kinder: Die Stars in Bildern

( cru/stef/tim )

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos