Stärke 6,9

Heftiges Erdbeben in Peru löst Panik aus

Ein Erdbeben mit der Stärke 6,9 auf der Richterskala hat die Menschen in Peru in Panik versetzt. Vor vier Jahren wurden etliche Städte bei einem Erdbeben zerstört.

Ein Erdbeben der Stärke 6,9 hat am Freitag Peru erschüttert und viele Menschen in Panik versetzt. Etliche Städte in der Region wurden bei einem heftigen Erdbeben 2007 stark zerstört und der Schrecken von damals sitzt den Bewohnern offenbar noch immer in den Knochen. Allerdings gab es am Freitag zunächst keine Berichte über Schäden.

„Es fühlte sich an wie 2007, weil es so stark war“, sagte Felix Sihuas einem lokalen Radiosender. Er sei bei dem Erdbeben vor vier Jahren sechs Stunden lang unter Trümmern eingeschlossen gewesen, berichtete er. Dabei hatte er mehr Glück als 596 andere Menschen, die bei dem Beben ihr Leben verloren.

Nach Angaben des Geologischen Diensts der USA USGS lag das Zentrum des Bebens 50 Kilometer vor der Küstenstadt Ica in einer Tiefe von 15 Kilometern. In der knapp 300 Kilometer nordöstlich gelegenen Millionenmetropole Lima kamen die Erdstöße am Freitag nur noch mit geringer Intensität an.

„Es gab Panik. Viel Panik. Aber Sachschäden wurden keine gemeldet“, sagte der Polizist Ruben Vargas in Ica. Viele Menschen hätten sich auch fast eine halbe Stunde nach dem Erdbeben am frühen Nachmittag noch immer in den Straßen aufgehalten, sagte er. Nur langsam würden sie sich beruhigen.