Massenunfall bei Dreharbeiten

Brad Pitt rettet verletzte Frau am Filmset

Hollywoodstar Brad Pitt hat am Set seines neuen Films „World War Z" bewiesen, dass er auch im realen Leben den Helden spielen kann. Er half einer verletzten Statistin wieder auf die Beine.

Foto: REUTERS

Statisten beim Film haben eigentlich immer einen ziemlich nervigen Job. Sie sollen hundertmal durchs Bild laufen, müssen zudem meist ewig lange auf ihre kurzen Auftritte warten und werden nicht sonderlich gut bezahlt. Wenn es allerdings darum geht, eine Rolle als Komparse bei einem Hollywoodstreifen zu ergattern, ist es äußerst selten, dass diese Angebote ausgeschlagen werden. Beim jüngsten Filmprojekt von Superstar Brad Pitt (47) wurden allein für die eine Szene von „World War Z“ mehr als 700 Laienschauspieler eingeladen, um verkleidet als Zombies, Soldaten oder Passanten über den George Square von Glasgow zu rennen und eine Flucht vor den Untoten darzustellen. Dabei kam es jedoch am vergangenen Mittwoch zu einem Massenunfall, bei dem ein großer Teil der Statisten verletzt wurde.

Eine Frau hatte während des Unfalls besonderes Glück im Unglück. Sie wurde von Frauenschwarm Brad Pitt persönlich gerettet, als sie während der Sequenz auf dem Asphalt stürzte und drohte, von den anderen Komparsen überrannt zu werden. Der blonde Schönling bemerkte ihre Not, kam ihr zur Hilfe und zog sie wieder auf die Beine. Ein Insider erzählte der „Scottish Sun“: “Ich denke nicht, dass sie es wirklich glauben konnte, als Brad ihr aufhalf. Er hatte nur keine Zeit mit ihr noch zu sprechen, da er sich inmitten einer Filmszene befand. Aber wenig später sagte die Frau, die sich bei dem Zwischenfall ein Knie aufgeschlagen hatte, dass sie ihm total dankbar sei.“

Der Dauerfreund von Oscarpreisträgerin Angelina Jolie (36) scheint demnach nicht nur als Leinwandstar zu verstehen, den Helden zu spielen, auch im realen Leben hat der Beau ein ziemlich gutes Auge für die Dinge, die um ihn herum passieren. Auch von Allüren soll Pitt nicht sonderlich viel halten. Immerhin ist er Vater von sechs Kindern, so dass er auch zuhause im familiären Chaos einen Überblick behalten muss, um weder an Glaubwürdigkeit noch an Bodenhaftung zu verlieren. Und so verwundert es nicht, dass er nicht nur um sein eigenes Wohlbefinden besorgt ist, sondern sich auch um andere kümmert.

Nach Informationen der Zeitung beschäftigte Pitt der Zwischenfall sogar so sehr, dass er noch am selben Tag mit Regisseur Marc Forster (41) zusammensetzte und über die Vorfälle des Tages sprach. Wie die Quelle des Blattes weiter berichtete, waren sowohl der Schauspieler als auch der Filmemacher, der 2001 seinen Durchbruch mit "Monster's Ball" hatte, ziemlich bekümmert wegen der unzähligen Verletzungen, die sich die Statisten während des Drehs bereits zugezogen hatten.

Abgesehen von der gestürzten Frau waren bei der Fluchtszene nämlich noch viele weitere Komparsen in Mitleidenschaft gezogen worden. Während der Überquerung des George Square waren während der Einstellung diverse Leute aufgrund der chaotischen Zustände gegen Autos und Kamera-Equipment gelaufen, so dass es am Ende des Tages eine Reihe von Knochenbrüchen, Schnittwunden und Prellungen gab und gleich mehrere Statisten ärztlich versorgt werden mussten. Einer der Darsteller wurde sogar angefahren und landete auf der Motorhaube des Autos.

Der Insider sagte dazu zur „Scottish Sun“: “Die Filmcrew hat später alle darauf hingewiesen, so vorsichtig wie möglich zu sein. Das Thema Sicherheit und Gesundheit wurde extra noch einmal angesprochen, da es zu viele echte Unfälle und Verletzungen gab.

Pitt spielt in „World War Z“ übrigens den UN-Mitarbeiter Gerry Lane, der sich damit beschäftigen soll, wie die Menschen die Attacke der Zombies erlebt und auch überlebt haben. Die Geschichte basiert auf der gleichnamigen Geschichte von Autor Max Brook, die 2006 erschienen war. Fans vom hübschen Brad müssen sich vorerst noch ein bisschen gedulden, der Streifen kommt nämlich erst nächstes Jahr in die Kinos.

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