Aschermittwoch

Worauf die Deutschen beim Fasten verzichten

Mit dem Ende der närrischen Tage beginnt nach christlicher Lehre am Aschermittwoch die 40-tägige Fastenzeit. Rund die Hälfte aller Deutschen will verzichten. Ganz oben auf der Liste stehen Genussmittel – aber auch Computer. Nur auf eines wollen die meisten Deutschen dann doch nicht verzichten.

Rund die Hälfte aller Deutschen zeigt sich zu Beginn der traditionellen Fastenzeit am Aschermittwoch offen für den Verzicht auf Genussmittel.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für die Krankenkasse DAK zufolge hält jeder Zweite einen vorübergehenden Konsumstopp für sinnvoll.

Beim Fasten würden die meisten Befragten am ehesten auf Alkohol verzichten (64 Prozent) oder die Finger von Süßigkeiten lassen (59 Prozent).

39 Prozent wären bereit, auf Zigaretten zu verzichten.

Jeder Vierte (25 Prozent) könnte sich auch vorstellen, Computer und Internet für einige Wochen stillzulegen.

Nur 15 Prozent würden dagegen ihr Auto stehen lassen und zumindest vorübergehend auf andere Verkehrsträger umsteigen.

Wie die Umfrage weiter ergab, hat eine Mehrheit der Deutschen in den vergangenen Jahren mindestens eine Fastenzeit eingelegt.

35 Prozent der Befragten äußerten demnach, „schon öfters“ für mehrere Wochen auf Genussmittel oder Konsumgüter verzichtet zu haben.

Weitere 17 Prozent gaben an, zumindest schon einmal gefastet zu haben.

Dabei gab es große regionale Unterschiede: In Bayern sagten etwa 41 Prozent, sie hätten bereits mehrfach gefastet. In den ostdeutschen Bundesländern waren es dagegen lediglich 30 Prozent der Befragten.

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