Körperverletzung

So verprügelte Chris Brown seine Rihanna

Chris Brown, Freund der US-Sängerin Rhianna, soll am Abend der Grammy-Verleihung seine Freundin geschlagen haben. Nach einem anonymen Hinweis wurde er von der Polizei festgenommen. Bei der ersten Anhörung kamen nun erste Deteils der Prügelei ans Licht. Brown schlug, prügelte und biss sogar zu.

Der Angriff von R&B-Sänger Chris Brown auf seine Freundin Rihanna am Abend des Grammy-Verleihung hat ein juristisches Nachspiel: Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles erhob aAnklage wegen Körperverletzung. Bei einem kurzen Auftritt vor Gericht in Los Angeles äußerte sich Brown zunächst nicht zu den Vorwürfen. Aus Polizeiprotokollen wurden unterdessen erstmals Details zu den Vorkommnissen am 8. Februar bekannt.

Nur wenige Minuten dauerte der Auftritt des 19-jährigen R&B-Sängers, dann vertagte sich das Gericht auf den 6. April. Brown äußerte sich kaum, wirkte aber sichtlich zerknirscht, als er im grauen Anzug mit hellgrauer Weste, passender Krawatte und weißem Hemd an der Seite seines Anwalts Mark Geragos den Gerichtssaal betrat.Kurz zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Körperverletzung und Bedrohung erhoben. Brown hatte seine Freundin nach einer Eifersuchts-Szene so schwer geschlagen, dass die aus Barbados stammende Popsängerin ihren Auftritt bei der Grammy-Gala absagen musste.


Auf Fotos, die die Klatschseite TMZ.com vor zwei Wochen veröffentlichte, ist Rihanna mit völlig verschwollenem Gesicht zu sehen. Brown hat sich inzwischen öffentlich entschuldigte und gelobt, „mit Gottes Hilfe ein besserer Mensch zu werden“. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu vier Jahre und acht Monaten Haft.

Aus einem Polizeiprotokoll wurden unterdessen Einzelheiten zu der Prügelattacke bekannt. Auf der Rückkehr von einer Party hatte Rihanna demnach ihrem Freund im Auto eine Eifersuchts-Szene wegen einer SMS-Botschaft auf seinem Handy gemacht. Brown rastete aus, schlug laut dem Protokoll ihren Kopf gegen die Scheibe, prügelte auf sie ein, bis sie aus dem Mund blutete, und biss sie.

Gleichzeitig soll er versucht haben, sie aus dem fahrenden Auto zu stoßen, und ihr weitere Prügel angedroht haben. Als sie ihre Assistentin telefonisch bat, die Polizei zu alarmieren, soll er sie angeschrien haben: „Das war das Idiotischste, was Du tun konntest. Ich bringe Dich um“. Dann soll er sie so fest in den Schwitzkasten genommen haben, dass sie fast bewusstlos wurde.

Medienberichten zufolge soll sich das Paar am vergangenen Wochenende wieder versöhnt haben. Mit Spannung warteten die Medien deshalb darauf, ob Brown tatsächlich angeklagt wird. Rihannas Vater reagierte empört auf die Berichte zu Browns Prügeln.

Er habe seine Tochter nie geschlagen, sagte Ronald Fenty in einem Telefongespräch mit „People Magazine“. Der 55-Jährige, der auf Barbados lebt, äußerte Unverständnis darüber, dass „irgendjemand“ seine Tochter schlagen könnte. Eine andere Verwandte freute sich über die Anklage. „Er gehört ins Gefängnis“, sagte sie laut der Internetausgabe des US-Magazins: „Was immer er bekommt, er hat es verdient“.

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