Deutsche Bahn

Behinderter Junge muss Zug verlassen

Ein Junge, dessen Sprach- und Hörleistungen eingeschränkt sind, musste auf dem Heimweg von Bayern nach Hessen einen Zug verlassen.

Foto: dpa

Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, musste erneut ein Minderjähriger wegen einer ungültigen Fahrkarte einen Zug verlassen.

Diesmal traf es Mike Schmück (17), einen Realschüler aus Friedberg (Hessen). Der Junge war nach Informationen der „Bild“-Zeitung auf dem Heimweg von seinem Praktikumsplatz, dem Berufsbildungswerk Nürnberg für Hör- und Sprachgeschädigte .

In Würzburg musste er nach Aufforderung der Schaffnerin den Zug verlassen, weil die Wertmarke des Versorgungswerkes in Hochgeschwindigkeitszügen nicht gelte. Vom Bahnhof aus rief er seine Mutter an, die alarmierte die Polizei.

Die Beamten fanden den Jungen auf dem Bahnhof Würzburg. Dass die Marke des Versorgungswerkes in dem Zug nicht gültig war, wusste die Mutter laut „Bild“-Zeitung nicht.

Gegenüber der Zeitung äußerte ein Bahnsprecher: „Das darf nicht vorkommen. Wir werden den Fall genau untersuchen.”

Eine kurze Zusammenfassung ähnlicher Fälle sehen Sie hier: