Der beliebteste Dialekt in Deutschland ist Bayerisch. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin "Daheim" in Deutschland hervor.

Mit weitem Abstand, nämlich 32 Prozent, folgt Nieder- und Plattdeutsch auf Platz zwei. In der Rangliste der Dialekte kommt Berlinerisch mit 29 Prozent auf Rang drei, gefolgt von Schwäbisch (25 Prozent) und Sächsisch (20 Prozent). Schlusslicht ist Pfälzisch mit nur sieben Prozent.

Besonders auffällig: 62 Prozent der Befragten finden, dass Dialekte die deutsche Sprache bereichern. Aus Sicht von 34 Prozent sorgen die unterschiedlichen Sprachweisen hingegen für eine erschwerte Kommunikation. Vor allem die Mehrheit der 14- bis 29-Jährigen (51 Prozent) sieht das so.


78 Prozent empfinden es als „positiv“, wenn jemand einen Dialekt spricht.


Die Mehrheit von 54 Prozent hält es für gut, wenn in bundesweiten Fernsehprogrammen mehr regionale Dialekte gesprochen werden. 44 Prozent lehnen das hingegen ab und wollen ein klares Hochdeutsch.

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ddp/lk