So kann ein Besucher in München – der Stadt, die sogar unter Bayern als die unbayerischste überhaupt gilt – schon einmal einen waschechten "Oarschtritt" riskieren und zwar nur deshalb, weil der Dialekt nicht verstanden oder beherrscht wird.

Eine Szene wie diese (und sie ist genauso passiert) trägt sich tagtäglich zu. Es war in einer Münchner Bäckerei, direkt am Viktualienmarkt.

„ Guten Tag, ich hätte gerne vier Schrippen.“

„Vier woas?“

„SCHRI-PP-EN“

„Woas? Des gibt’s hier net.“

„Doch, ich seh’ sie doch. Da, die runden Dinger, sie sind essbar. Auch Brötchen genannt.“

„Gute Frau. Des heißt hier Semmeln. Si san in Boiern, Kruxifix no a moal.“

„Okay, dann halt Semmeln.“

„Pass auf, sonst kriegst glei a Watschn. Schleich di, bläder Saubraiss.“

Mit diesem Lexikon wäre Ihnen das garantiert nicht passiert.

(Quellen: www.monacroma.de, Wikipedia, bairische-sprache.de, bayrisch-lernen.de)

.