Wetter

Trotz russischer Kälte – Weiße Weihnacht ungewiss

Zweistellige Minusgrade, schneidender Wind aus Russland und jede Menge Neuschnee: Eine Kälte wie in Sibirien hat Deutschland fest im Griff. Ob es auch an Weihnachten so kalt wird und schneit, ist zehn Tage vor dem Fest noch unklar. Die Vorhersagen schwanken zwischen drei Grad minus bis zehn Grad plus.

.

„Es ist noch nichts entschieden“, sagte Meteorologe Helmut Malewski vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

In den Computermodellen gebe es extreme Abweichungen – die Prognosen für die Weihnachtstemperaturen schwankten von plus zehn bis minus drei Grad. Sicher sind die Meteorologen, dass es bis zum kommenden Sonntag kalt bleibt. „Danach ist alles offen“, sagte Malewski.

Hoch „Dorothea“ hält sich derzeit zäh über dem nördlichen Mitteleuropa, an seiner Südseite strömt kalte Luft aus Russland nach Deutschland. Am Donnerstag und Freitag schneit es immer wieder, „mengenmäßig wird das aber nicht viel“, sagte Malewski.

Allerdings bleibt der Schnee auf dem gefrorenen Boden überall liegen. Tagsüber ist es winterlich bei Temperaturen unter Null, nur an den Küsten gibt es keinen Frost. Nachts kann es bitterkalt werden, über Schneeflächen rutschen die Temperaturen sogar auf zweistellige Minus-Werte.

Neueste Panorama Videos

Neueste Panorama Videos
Beschreibung anzeigen