USA

Gouverneur bewahrt Bisons vor der Schlachtung

Hoffnung für hunderte Bisons in Montana: Der Gouverneur des US-Bundesstaats hat die Schlachtung der Tiere untersagt. Er will ein Umdenken im Umgang mit den Bisons.

Der Gouverneur von Montana hat den geplanten Transport von hunderten Bisons aus dem Yellowstone-Nationalpark in ein Schlachthaus per Anordnung untersagt. Der demokratische Politiker Brian Schweitzer sagte, er sei besorgt, dass sich die bislang nur auf den Nationalpark beschränkte Rinderseuche Brucellose durch den Transport unter Vieh in seinem US-Bundesstaat ausbreiten könne.

Parkverantwortliche wollten die Bisons, die positiv auf die Infektionskrankheit getestet wurden, schlachten lassen. Ein Richter in Montana hatte hierzu einen Antrag von Naturschützern abgelehnt, die Schlachtung der Tiere zu verhindern.

Die 525 frei lebenden Tiere werden derzeit in Korralen gehalten, nachdem sie auf der Suche nach Nahrung versucht hatten, aus dem eingeschneiten Yellowstone-Nationalpark in tiefer gelegenes Gelände in Montana zu ziehen.

Der US-Bundesstaat hat derartigen Schlachtungsaktionen in der Vergangenheit zugestimmt. Schweitzer erklärte jedoch, er wolle mit seiner Entscheidung die Botschaft an die Bundesbehörden senden, dass im Umgang mit den Bisons neue Wege gefunden werden müssten. In der Zwischenzeit sollten Parkmitarbeiter den Tieren Heu als Futter bringen, forderte er.

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