Sicherheit

Für Flüge in die USA gelten bald neue Regeln

Von November an werden für USA-Flüge mehr Passagierdaten verlangt als bisher. Bei unvollständigen Angaben wird die Beförderung verweigert.

Wer vom 1. November an in die USA fliegt, sollte vorher rechtzeitig seine Passagierdaten vervollständigen. Denn ab diesem Tag treten die neuen Regeln des "Secure Flight Program“ der US-Behörden in Kraft. Darauf weist der Airlineverband BARIG dringend hin. So müssen ab dem 1. November 2010 für alle Passagiere spätestens 72 Stunden vor Abflug neben dem vollständigen Namen auch Geburtsdatum und Geschlecht des Reisenden im Buchungssystem vermerkt sein. Dies gilt sowohl für internationale Flüge in und aus den USA als auch für inneramerikanische Strecken. Sind die Daten nicht vollständig, kann die Buchung von den US-amerikanischen Behörden abgewiesen werden. Die Airlines müssten in diesem Fall die Beförderung verweigern.

"Das 'Secure Flight Program' wird seit einem Jahr schrittweise weltweit eingeführt. Unsere Airlines haben alle notwendigen Maßnahmen umgesetzt, um die zusätzlichen Passagierdaten in den Reservierungssystemen zu hinterlegen. Besonders Passagiere, die Ihren USA-Flug bereits vor einiger Zeit gebucht haben und ab dem 1. November fliegen wollen, sollten sich jedoch dringend mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung setzen und prüfen lassen, ob die persönlichen Daten vollständig erfasst wurden,“ sagt Martin Gaebges, Generalsekretär des BARIG.

Die Lufthansa bietet betroffenen Passagieren, für die bereits ein Ticket ohne "Secure Flight"-Daten ausgestellt wurde, zur Vervollständigung der Daten eine Hotline unter 01805/805 805 (für 14 Cent pro Minute) an. Alternativ lassen sich die Daten auch online auf der Homepage der Lufthansa ändern.