Deutscher Experte

"Die Probleme in Japan haben gerade erst begonnen"

Der Präsident der Strahlenschutz-Gesellschaft in Deutschland sieht das havarierte AKW Fukushima "in einer Liga mit Tschernobyl".

Die Situation im Katastrophen-AKW Fukushima ist nach Meinung des Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, keineswegs entschärft. „Wir sind in der Liga von Tschernobyl", sagte Pflugbeil im Deutschlandradio Kultur. Der Zerfall des radioaktiven Materials gehe weiter.

Pflugbeil wies auf Messergebnisse der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in der Umgebung von Fukushima hin: Die Strahlenbelastungen dort seien vergleichbar mit den Belastungen nach dem Unglück von Tschernobyl. Der Experte bezeichnete es als „Medienproblem“, dass die Nachrichten von der Reaktorkatastrophe langsam in den Hintergrund rückten: „Faktisch geht das Problem in Japan erst los.“

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