Flucht ins Nachbarland

Medwedew bietet Japanern Leben in Sibirien an

Kremlchef Dimitri Medwedew hat den Japanern angeboten, nach Sibirien zu ziehen. Russland könne dann auch deren Arbeitspotenzial nutzen, sagte er.

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Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat den vom Erdbeben betroffenen Japanern vorgeschlagen, nach Sibirien umzusiedeln. Details dazu nannte er aber bei der Sitzung des Sicherheitsrates des Landes nicht.

Russland habe Japan auch Plätze für Verletzte in seinen Kliniken angeboten, sagte Medwedew. Auch japanische Kinder könnten zur Behandlung aufgenommen werden. Der Kremlchef sagte in seiner Residenz in Gorki nahe nach Angaben der Agentur Interfax: „Wir sollten gegebenenfalls darüber nachdenken, einen Teil des Arbeitspotenzials unseres Nachbarn zu nutzen – vor allem in den dünn besiedelten Gebieten Sibiriens.“