Wetterbilanz

Dezember war so kalt wie seit 41 Jahren nicht mehr

Seit Wochen schneit und friert es. Die Monatsbilanz fällt entsprechend frostig aus – das letzte Mal war es vor 41 Jahren so kalt.

Bittere Kälte und weiße Weihnacht überall – Deutschland hat den kältesten Dezember seit mehr als 40 Jahren erlebt.

Die Durchschnittstemperatur habe um 4,3 Grad unter dem langjährigen Mittel gelegen, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in seiner Monatsbilanz. Damit sei es der kälteste Dezember seit 1969.

Die skandinavische Kälte hatte vor allem den Norden und Osten fest im Griff – so registrierten die Meteorologen in Wiesenburg südwestlich von Potsdam nur an vier Tagen Plusgrade. Mitte dieser Woche fielen die Temperaturen im Osten und in Bayern nachts vielerorts auf unter minus 20 Grad.

Ausreißer nach oben war München, wo Föhn die Luft am 8. Dezember auf plus 15,4 Grad erwärmte. Überall in Deutschland konnten die Menschen zum ersten Mal seit 1981 weiße Weihnachten feiern.

Schnee fiel reichlich: 20 oder 30 Zentimeter Neuschnee an einem Tag gab es vor allem in Bayern und im Schwarzwald. Am Frankfurter Flughafen, der immer wieder mit den winterlichen Verhältnissen kämpfte, gab es einen Dezember-Schneerekord: Seit Monatsbeginn summierte sich die Neuschneemenge auf 59 Zentimeter. „Das gab es dort seit Aufzeichnungsbeginn noch nie“, berichtete der Wetterdienst.

( dpa/kami )

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