Sparpaket

Sogar Queen Elizabeth II. muss kräftig sparen

Obwohl die Queen um eine Erhöhung ihrer Bezüge gebeten hatte, muss sie nun sparen. Sogar eine Rechnungsprüfung steht erstmals an.

Foto: AFP

Die Sparanstrengungen der britischen Regierung machen auch vor Queen Elizabeth II. nicht halt. Der Haushalt der Monarchin bleibt bei 7,9 Millionen Pfund (9,5 Millionen Euro) eingefroren, außerdem muss sich das Königshaus künftig einer Rechnungsprüfung unterziehen. Wie das britische Finanzministerium mitteilte, wurden die Zuwendungen aus der Staatskasse an die Queen seit 1990 nicht mehr erhöht. Durch die Inflation habe sich der Wert der sogenannten Zivilliste in den vergangenen 20 Jahren um 76 Prozent verringert.

Britische Medien hatten zuvor berichtet, dass die Queen in diesem Jahr um eine Erhöhung ihrer Bezüge gebeten habe. Nun teilte die Regierung mit, das erneute Einfrieren des Königshaushalts sei „mit der vollen Zustimmung“ der Queen erfolgt. Fast 70 Prozent der 1760 eingeführten Zivilliste werden dafür verwendet, die Gehälter der rund 1200 Bediensteten des Königshof zu zahlen. Kostspielig sind auch die unzähligen Empfänge und Gartenpartys, an denen jedes Jahr 50.000 Gäste teilnehmen.

Die Queen lässt sich ihre Gastfreundschaft einiges an britischen Steuergeldern kosten. In den acht Jahren bis 2009 sind die Ausgaben von Königin Elizabeth II. allein für Feiern und Bewirtung kontinuierlich gestiegen, im vergangenen Jahr beliefen sie sich auf 1,2 Millionen Pfund (1,4 Millionen Euro), hieß es am Dienstag in einem Bericht, der alle zehn Jahre von den Finanzverwaltern der britischen Royals veröffentlicht wird. Das waren 400000 Pfund mehr als 2001.

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