Wegen HIV

Kandidat verlässt Big Brother nach nur einem Tag

Alle zwölf Teilnehmer, die bei der zehnten Staffel von Big Brother in den Container eingezogen sind, haben ein Geheimnis. So auch das schwule Ehepaar aus Berlin: Sie machen bei der Show trotz HIV-Infektion mit. Der 41-jährige Horst hat deshalb bereits nach einem Tag das Handtuch geworfen.

Der 41-jährige Horst begründete seine Entscheidung damit, dass er sich nicht mit ernsthaften Themen befassen wolle und die Schwere der Erkrankung der beiden für ihn nicht hierher passe.

Es habe nichts mit ihnen persönlich zu tun, er könne aber gewisse Themen nicht ignorieren, heißt es in der Mitteilung des Münchner Privatsenders RTL 2 mit, der jeden Tag über die Ereignisse im kameraüberwachten Container berichtet.

Das homosexuelle Paar Carlos und Harald war am Montagabend mit den anderen zehn Kandidaten in das Kölner Haus eingezogen und informierte die anderen Mitbewohner bald über seine Erkrankung.

„HIV-Positive werden in unserer Gesellschaft immer noch stigmatisiert und diskriminiert“, kritisierte Jörg Litwinschuh, Pressesprecher der Deutschen Aids-Hilfe, die Auszug-Entscheidung des Mitkandidaten: „Carlos und Harald zeigen eindrucksvoll, dass man mit HIV selbstbestimmt leben kann und alle sozialen Alltagskontakte möglich sind.“

Die Show „Big Brother“, mittlerweile in der zehnten Staffel angekommen, erstreckt sich über 148 Tage – wer von den Zuschauern zum Sieger erkoren wird, erhält ein Preisgeld von 250.000 Euro.

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