Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Westen Griechenlands haben die Behörden drei Dörfer räumen lassen. Seismologen hatten zuvor vor einem heftigen Nachbeben gewarnt. Die kommenden zwei bis drei Tage könnten kritisch sein, warnte Giorgos Stavrakakis vom Geodynamischen Institut in Athen am Montag. Das Nachbeben könnte die Stärke 5,0 bis 5,5 erreichen und auch noch nach einigen Wochen auftreten. Darauf sollten sich Behörden und Bevölkerung gleichermaßen einstellen.
Bei dem schweren Beben der Stärke 6,5 wurden am Sonntag im Raum von Patras auf dem Peloponnes zwei Menschen getötet und rund 150 verletzt. 16 befanden sich am Montagnachmittag noch im Krankenhaus. Etwa 70 Häuser wurden dem Erdboden gleichgemacht, 260 weitere wurden zum Teil stark beschädigt. Die Regierung sagte den am schwersten Betroffenen 3.000 Euro Soforthilfe zu.
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