Unglück

Wohnhaus in Mettmann explodiert – ein Toter

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im nordrhein-westfälischen Mettmann ist ein Mensch ums Leben gekommen, drei weitere wurden verletzt. Bei dem Todesopfer handelt es sich vermutlich um einen 24 Jahre alten Mann. Was das Unglück auslöste, ist noch unklar. Womöglich gibt es weitere Opfer.

Foto: dpa

Bei der Explosion eines Mehrfamilienhauses in Mettmann sind mindestens ein Mensch getötet und drei weitere Personen leicht verletzt worden. Der Dachstuhl des Gebäudes und Teile der Außenwand stürzten ein, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Insgesamt sind zehn Personen in dem Wohnhaus gemeldet. Noch sei unklar, ob sich weitere Menschen unter den Trümmern befänden.

„Wir gehen allerdings nicht davon aus, da die meisten zum Zeitpunkt der Explosion wohl nicht zu Hause waren“, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte konnten wegen der Hitzeentwicklung und einer möglichen Einsturzgefahr zunächst nicht in die oberen Geschosse vordringen. Das Haus war gegen 10.30 Uhr in Flammen aufgegangen. „Das Haus sieht aus wie nach einem Bombenanschlag“, sagte ein Sprecher der Stadt.

Bei der Detonation wurde die Hauswand des obersten Stockwerks abgesprengt. Die Ursache für das Unglück war zunächst unklar. „Wir wissen definitiv, dass es keinen Gasanschluss im Haus gab“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Alles Weitere sei zunächst Spekulation.

Bei dem Toten handelt es sich laut Feuerwehr vermutlich um den 24 Jahre alten Mieter der Dachgeschosswohnung, die von der Druckwelle verwüstet wurde. Er hatte im zweiten Obergeschoss gewohnt. Die drei Verletzten hätten vor allem einen Schock davon getragen, sagte der Feuerwehrsprecher. Polizeiangaben zufolge handelt es sich um drei ältere, gehbehinderte Menschen. Um den Großbrand zu löschen, waren insgesamt rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz.

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