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Schon wieder Notlandung von Qantas-Flugzeug

Wenige Tage nachdem ein klaffendes Loch einen Qantas-Flieger zur Notlandung zwang, ist es bei der australischen Airline erneut zu einem Zwischenfall gekommen: Eine Boeing 767 mit 200 Passagieren an Bord musste wegen eines Lecks in der Landeklappen-Hydraulik direkt nach dem Start wieder aufsetzen.

Zum dritten Mal in nur wenigen Tagen ist ein Passagierflugzeug der australischen Fluggesellschaft Qantas wegen eines technischen Defekts unplanmäßig gelandet. Eine Boeing 767 mit 200 Passagieren an Bord musste am Samstag kurz nach dem Start umkehren, als der Pilot ein Leck in der Hydraulik der Landeklappen entdeckte, wie eine Qantas-Sprecherin bestätigte. Die Maschine war auf dem Weg von Sydney in die philippinische Hauptstadt Manila. Australische Medien sprachen von einer Notlandung, was die Qantas-Sprecherin allerdings bestritt. Die Passagiere seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Allerdings sei die Feuerwehr am Flughafen Sydney in Alarmbereitschaft versetzt worden, räumte die Sprecherin ein.


Ein Sprecher der australischen Verkehrssicherheitsbehörde sagte dem TV-Sender Channel Nine, dass die Fluglotsen in Sydney das Problem zuerst vom Boden aus bemerkt hätten. Die Lotsen glaubten demnach, dass Rauch aus dem Flugzeug austrat – was sich später allerdings als Hydraulikflüssigkeit herausstellte.


Am 25. Juli hatte eine Boeing 747-400 von Qantas in Manila notlanden müssen, nachdem in fast 9000 Meter Höhe ein drei Meter breites Loch in den Rumpf des Flugzeugs gerissen war. Laut den Experten der Verkehrssicherheitsbehörde verursachte vermutlich eine explodierte Sauerstoffflasche das Loch. Die 365 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Nur drei Tage später musste eine Boeing 737-800 kurz nach dem Start im australischen Adelaide umkehren. Die Zeitung „Herald Sun“ berichtete unter Berufung auf Passagiere, mitten im Flug habe sich eine Tür des Flugzeugs geöffnet. Dagegen sagten Vertreter der Fluggesellschaft, eines Klappe des Fahrwerks sei nicht richtig geschlossen gewesen.

( dpa/phj )

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