Union-Blog

Juranovic als Ryerson-Ersatz – Jaeckel für Leite gegen TSG

| Lesedauer: 17 Minuten
Josip Juranovic (l.), hier gegen Argentiniens Superstar Lionel Messi, soll zu Union Berlin kommen.

Josip Juranovic (l.), hier gegen Argentiniens Superstar Lionel Messi, soll zu Union Berlin kommen.

Foto: Frank Augstein / picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Union spielt seine inzwischen vierte Saison in der Fußball-Bundesliga. Alle News über den Köpenicker Klub finden Sie hier.

Berlin.  Union Berlin spielt seine vierte Saison in der Fußball-Bundesliga und steht zudem im Achtelfinale des DFB-Pokals sowie im Achtelfinal-Play-off der Europa League. Für die Mannschaft von Trainer Urs Fischer geht es auch in dieser Spielzeit 2022/23 in erster Linie um den Klassenerhalt in der Liga, verbunden mit dem Erreichen der 40-Punkte-Marke.

Im Union-Blog der Berliner Morgenpost erfahren sie alles Wissenswerte rund um die Mannschaft und den Verein des Berliner Fußball-Bundesligisten.

Union Berlin: News am Sonnabend, 21 Januar

Union Berlin startet gegen die TSG Hoffenheim in den Restart der Fußball-Bundesliga. Dabei ersetzt Paul Jaeckel den gesperrten Diogo Leite in der Innenverteidigung. So beginnt Union gegen Hoffenheim:

Rönnow – Jaeckel, Knoche, Doekhi – Trimmel, Haraguchi, Khedira, Haberer, Gießelmann – Becker, Siebatcheu.

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Union Berlin hat offenbar einen Nachfolger für Julian Ryerson gefunden, der erst vor wenigen Tagen für eine Ablöse von fünf Millionen Euro zum Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund gewechselt war. So soll der kroatische Nationalspieler Josip Juranovic vom schottischen Erstligisten Celtic Glasgow am Sonntag zum Medizincheck an der Alten Försterei sein.

Juranovic ist bei Celtic noch bis 31. Mai 2026 unter Vertrag, so dass für Union eine Ablösesumme fällig wird, die bei acht Millionen Euro liegen soll. Darüber hinaus würden weitere knapp drei Millionen Euro an Boni fällig. Der 27-Jährige ist eigentlich rechter Verteidiger, kann aber ach auf der linken Seite eingesetzt werden.

Freitag, 20 Januar

57 Jahre wird Union Berlin heute jung. Am Nachmittag des 20. Januar 1966 wurde der Verein im Klubhaus des Transformatorenwerkes in Oberschöneweide unter dem Namen „1. FC Union Berlin“ gegründet. Der Name kristallisierte sich aus einer Umfrage der Presse heraus, bei der Fußballfans Vorschläge für den Klubnamen abgeben sollten.

Einen Tag nach dem Vereinsgeburtstag kann die Mannschaft von Trainer Urs Fischer Union Berlin das größte Geschenk selbst machen: mit einem Sieg gegen die TSG Hoffenheim. Doch vor dem Restart der Bundesliga hat Fischer eine Problemzone ausgemacht. Dem Coach fehlt beim Verteidigen des Tores noch die letzte Konsequenz.

Donnerstag, 19. Januar

Der Wechsel von Julian Ryerson zu Borussia Dortmund hat bei Urs Fischer offensichtlich einige Spuren hinterlassen. „Auf der einen Seite gratuliere ich Dortmund, das muss ich schon sagen. Sie haben sich einen guten Außenverteidiger geholt. Er ist ein vielseitig einsetzbarer Spieler“, sagte der Trainer von Union Berlin am Donnerstag.

Fischer verbarg zudem nicht, dass er von dem Wechsel des Vize-Kapitäns überrascht wurde. „Da wurden wir auf dem falschen Fuß erwischt, das passt uns natürlich überhaupt nicht, aber so ist das Geschäft.“ Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball von Union Berlin, „fragte mich, ob ich sitze. Dann hat er mich darüber informiert“, erklärte der Coach.

Einen Ersatz noch in dieser Winterpause soll es für Ryerson aber geben, verriet Fischer: „Wir werden sicher versuchen, Julian zu ersetzen, aber es wird kein Schnellschuss sein, sondern es muss passen.“

Dienstag, 10. Januar

Leichtes Austrudeln am letzten Trainingstag in Campoamor? Von wegen, in der letzten Einheit ging es bei Union Berlin noch einmal voll zur Sache. Vor allem Laufeinheiten mit Sprints standen auf dem Programm. Noch mal alles geben, bevor es am Mittwoch wieder zurück nach Berlin geht.

Für Stürmer Jordan Siebatcheu und Verteidiger Paul Jaeckel war die Einheit früher beendet. Wegen leichter Reaktionen in der Muskulatur brachen se diese letzte Einheit an der Costa Blanca ab.

Zum Abschluss gab es mit allen Fans vor Ort das obligatorische Mannschaftsfoto, auf dem natürlich auch alle Spieler sowie das Trainer- und Funktionsteam dazugesellten

Montag, 9. Januar

Der Nachmittag in Campoamor stand noch einmal ganz im Zeichen des schnellen vertikalen Spiels. Und nicht nur einmal war Trainer Urs Fischer war Trainer Urs Fischer nicht zufrieden mit den Entscheidungen, die der eine oder andere seiner Spieler getroffen hatte.

Nicht dabei war Andras Schäfer, der die letzte Nachmittagseinheit an der Costa Blanca vom Balkon seines Hotelzimmers aus verfolgte. Auch das Sturmduo Jordan Siebatcheu und Sheraldo Becker waren nicht mit von der Partie – aktive Regeneration.

Am Dienstagvormittag steigt die letzte Trainingseinheit für den Fußball-Bundesligisten in Spanien, ehe es am Mittwoch wieder nach Berlin geht.

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Lag es an dem Fan-Abend am Sonnabend, den die Spieler sehr genossen haben? Oder vielleicht doch am freien Sonntag, den die Profis von Union Berlin individuell gestalten durften? In jedem Fall gab es massive Grüppchenbildungen, als die Spieler das Training am Montagvormittag wieder aufnahmen – weil der Plan es so vorsah.

Während ein Teil unter Co-Trainer Markus Hoffmann Passübungen absolvierte, mühte sich eine zweite Gruppe unter Aufsicht von Athletik-Trainer Martin Krüger mit Stabilitätsübungen. Eine dritte Gruppe hatte auch wegen diverser Kommentare von Co-Trainer Sebastian Bönig Spaß beim Sechs gegen Zwei.

Erfreulich: Nicht nur die Stabilitätsübungen machte auch Andras Schäfer auf dem Platz mit. Auch Janik Haberer, der zuletzt erkrankt fehlte, war wieder dabei – und durfte sich gleich einen Spruch von Bönig anhören, als er den Ball nicht sauber zum Mitspieler passte: „Was ist los, Janik, hast du Schnupfen?“ Dass es beim nächsten Versuch gleich besser klappte, kann kein Zufall gewesen sein.

Sonntag, 8. Januar

Den Abend ließen die Spieler zumeist auf ihren Zimmern ausklingen. Der eine oder andere Profi widmete sich sogar noch einer anderen Sportart, wenn auch nur als Zuschauer. So wurde auf dem einen oder anderen Zimmer American Football geschaut. Die US-Profiliga NFL geht gerade in ihre entscheidende Phase.

Prima Entspannung also für die Profis des Tabellenfünften, bevor am Montag wieder zwei Einheiten auf dem Programm stehen.

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Der Sonntag stand für die Profis von Union Berlin praktisch zur freien Verfügung. Lediglich der Besuch der Physioabteilung – Stichwort: aktive Regeneration – war Pflicht sowie das gemeinsame Abendessen mit der gesamten Delegation des Berliner Fußball-Bundesligisten.

Tagsüber wurde entweder ausgeruht, der eine oder andere war dennoch aktiv. Mittelfeldspieler Rani Khedira zum Beispiel versuchte sich beim Paddle-Tennis mit dem Trainerteam. Eine entsprechende Anlage mit zwei Plätzen befindet sich direkt am Mannschaftshotel in Campoamor.

Bereits am Sonntagmorgen hatte Union Berlin die Verlängerung des Vertrages mit Christopher Trimmel bekanntgegeben. Der Kapitän bleibt bis 2024 bei den Köpenickern.

Sonnabend, 7. Januar

Union-Trainer Urs Fischer zeigte sich nach den beiden Testspielen gegen Augsburg zufrieden. „Das waren zwei gute Tests, ich habe viele gute Dinge gesehen. Die Mannschaften waren sehr bemüht, sie haben die Dinge, die wir im Training versucht haben, auf den Platz zu bekommen, wirklich gut umgesetzt“, sagte Fischer: „Mit Fortdauer der Spiele hat man aber schon gesehen, dass die Jungs auch müde sind.“

Nach dem Fan-Abend am Sonnabend und dem freien Sonntag stehen am Montag noch zwei Trainingseinheiten an, am Dienstag noch eine, ehe es am Mittwoch wieder nach Berlin zurückgeht.

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Auch im zweiten Testspiel gegen den FC Augsburg war Union Berlin erfolgreich. Der Tabellenfünfte der Fußball-Bundesliga setzte sich mit 4:1 (4:0) durch. Sven Michel (10.), Kevin Behrens (26.), Jamie Leweling (35.) und erneut Michel (39.) trafen vor der Pause. Lukas Petkov (83.) verkürzte für Augsburg.

In dieser zweiten Partie kam die zweite Hälfte des Union-Kaders zum Einsatz. Auch die Augsburger hatten ihre Mannschaft komplett ausgetauscht. Im Vergleich zum ersten Duell präsentierte sich Union geradliniger in Richtung Tor. Auch Frank Baumann, Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen, schaute interessiert zu.

So spielte Union:

Rönnow – Trimmel, Jaeckel, Leite, Ryerson – Leweling, Kemlein, Seguin, Skarke (46. Möhwald) – Michel (69. Bruns), Behrens.

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Union Berlin hat das erste von zwei Testspielen gegen den FC Augsburg gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer kam gegen den Bundesliga-Konkurrenten im Trainingslager in Campoamor zu einem 1:0 (0:0). Jordan Siebatcheu traf für Union Berlin in der 53. Minute per Handelfmeter. Der Stürmer ließ Ex-Union-Torwart Rafal Gikiewicz keine Chance.

Fischer ließ im ersten Duell des Tages vor gut 300 Zuschauern mit einer Dreierkette in der Abwehr spielen. Robin Knoche wurde dabei von Danilho Doekhi (rechts) und Timo Baumgartl (links) flankiert. Im Mittelfeld kam Milos Pantovic zum Einsatz. Für den Zugang des vergangenen Sommers war jedoch schon nach 45 Minuten Schluss, für ihn kam Levin Öztunali.

So spielte Union:

Grill – Doekhi, Knoche, Baumgartl – Maciejewski, Haraguchi, Khedira, Pantovic (46. Öztunali), Gießelmann – Becker, Siebatcheu.

Freitag, 6. Januar

Vor dem Testspiel-Sonnabend mit zwei Partien gegen den FC Augsburg (13 und 15 Uhr) ging es in gut 90 Minuten nochmals um schnelles, vertikales Spiel. Vor allem Sheraldo Becker hatte gute Laune, erzielte er doch den Siegtreffer für seine Mannschaft, Jubelkreis inklusive.

Janik Haberer blieb im Hotelzimmer Der Mittelfeldspieler ist erkrankt und wird folglich auch in den Partien gegen Bundesliga-Konkurrent Augsburg höchstwahrscheinlich ausfallen. Ebenfalls gefehlt hat Andras Schäfer, der Ungar absolvierte jedoch im Kraftraum eine individuelle Einheit.

Nicht mehr ins Trainingslager nach Campoamor reisen wird Oliver Ruhnert. Auch der Geschäftsführer Profifußball von Union Berlin ist krank. Im Zeitalter der Videokonferenzen wird es sich der Kaderplaner dennoch nicht nehmen lassen, Gespräche mit Spielern zu führen.

Donnerstag, 5. Januar

Am Nachmittag hatten die Profis von Union Berlin erstmals frei im Trainingslager. Für Genki Haraguchi war klar, dass er die Zeit nutzen will, um sich zu erholen um Kraft zu tanken für die kommenden Übungseinheiten. Der Japaner kämpft in den Tagen von Campoamor um seinen Platz in der Startelf des Bundesliga-Fünften.

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Fischer gilt gemeinhin als ruhiger Vertreter seiner Zunft. Doch im Trainingslager zeigt er auch eine andere Seite. Die des zürnenden Übungsleiters. Nicht nur ein mal schimpfte der Trainer von Union Berlin mit seinen Profis, sei es wegen zu vieler Ballkontakte (Tim Skarke) oder weil während der Spielform nicht schnell genug herausgespielt wurde (Diogo Leite).

Doch Fischer wäre nicht Fischer, wenn er nicht auch ein Lob parat hätte. Danilho Doekhi bekam sogar Applaus vom Coach für eine Aktion, die der Schweizer von seiner Mannschaft sehen wollte. Das schnelle, vertikale Spiel nach vorn.

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Diese Angelegenheit duldete keinen Aufschub. Das Vormittagstraining in Campoamor hatte noch gar nicht begonnen, da steckten Trainer Urs Fischer und der Technische Direktor Michael Parensen die Köpfe zusammen. Der Auftrag war klar: Die Greenkeeper sollten angewiesen werden, den Platz wieder herzurichten. Die Spuren, die die Einheiten von Union Berlin auf den beiden oberen der drei terrassenförmig angelegten Plätzen hinterlassen haben, waren auch am Donnerstagmorgen noch nicht beseitigt.

Mittwoch, 4. Januar

Wenn auf etwas Verlass ist in einem Trainingslager von Union Berlin, dann sind es die Fans, die immer zahlreicher werden, je näher das Wochenende mit den Testspielen rückt. Das ist auch in Campoamor nicht anders. Entsprechend erhöht sich auch die Lautstärke während der Einheiten.

Auch auf dem Platz wurde es während der Torschussübungen am Mittwochnachmittag lauter. „Ein Tor ist es übrigens nur, wenn der Ball auch ins Tor geht“, raunzte Co-Trainer Markus Hoffmann die Profis an, nachdem erneut vorbeigeschossen wurde. Beim abschließenden Ecken-Training waren die Spieler schon treffsicherer.

Nicht auf dem Platz mit der Mannschaft war am Mittwoch Andras Schäfer. Der Ungar arbeitet besessen an seiner Rückkehr, nun stand für ihn aktive Regeneration auf dem Programm. Immerhin war der Mittelfeldspieler zum zweiten Mal nach seinem Fußbruch Anfang November wieder am Ball.

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Auf diesen Moment hat Michael Gspurning nur gewartet. In der Vormittagseinheit stand der Torabschluss verstärkt auf dem Plan. Und während der Großteil des Trainerteams und auch die Schaulustigen am Spielfeldrand es kaum fassen konnten, dass Jamie Leweling den Ball aus Nahdistanz nicht an Torhüter Lennart Grill vorbeigebracht hatte, tanzte Gspurning an der Seitenlinie, streckte die Faust in die Höhe und schrie gleich zweimal „Yes“. Als Torwarttrainer feiert man eben jeden Fehlschuss.

Langsam kommt auch Bewegung in den Kader: Laurenz Dehl wurde bis Saisonende an den Regionalligisten Viktoria Berlin verliehen. Der Rechtsaußen, dessen Leihe zum irischen Erstligisten Bohemians Dublin wegen einer Verletzung wenig erfolgreich verlief, soll nun bei Viktoria Spielpraxis sammeln. „Wir hoffen natürlich, dass er die Zeit bei Viktoria bestmöglich nutzen kann und wird“, sagte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball von Union Berlin.

Dienstag, 3. Januar

Der Nachmittag hatte für die Profis von Union Berlin vor allem eines: kam Ruhepausen. Nach lockeren Aufwärmübungen unter der Leitung von Athletiktrainer Martin Krüger ging es im Elf-gegen-Elf auf großem Feld ordentlich zur Sache. Es galt, im höchsten Tempo die ballführende Mannschaft anzulaufen. Diese wiederum sollte mit Schnelligkeit und Präzision von hintern herausspielen.

„Klar sein, auch in der Entscheidung, wo ich den Ball hinspielen will“, hatte Trainer Urs Fischer von seiner Mannschaft gefordert. Doch der Coach stand nicht nur einmal an der Seitenlinie und musste den Kopf schütteln. „Wieso nach hinten?“, war nur eine der Fragen, die Fischer den Spielern immer wieder lautstark stellte.

In halber Mannschaftsstärke ging es auf dem Kleinfeld weiter, während sich die übrigen Profis in einer Sprintsession komplett verausgaben durften. Ales begutachtet von gut 50 Fans, die inzwischen den Weg nach Campoamor gefunden hatten. Zu den beiden Testspielen am Sonnabend gegen den FC Augsburg werden jedoch weitaus mehr erwartet.

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Robin Knoche geht auch im Trainingslager voran. Der Abwehrchef ist einer der Köpfe bei Union Berlin, wenn es darum geht, neben der Dreierkette auch die Viererkette wieder verstärkt zu trainieren, so wie am Dienstag. Der 30-Jährige verrät, worauf es bei beiden Abwehrvarianten ankommt – und woran er lange zu knabbern hatte.

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Am ersten vollständigen Trainingstag stand für die Profis vor Union Berlin am Vormittag vor allem Passspiel auf dem Programm. Es galt, neben Tempo vor allem Genauigkeit einzuüben, zwei Elemente, die Union vor allem in der Schlussphase des ersten Saisonabschnitts vermissen ließ.

Auch Andras Schäfer absolvierte einen Teil des Programms mit, für den Ungarn war nach auskuriertem Fußbruch jedoch schon ein wenig früher Schluss. Der Mittelfeldspieler soll schonend aufgebaut werden. Mit dabei war auch noch Tim Skarke, der mit einem Wechsel zu Ligakonkurrent Schalke 04 in Verbindung gebracht wird.

Noch nicht im Trainingslager angekommen ist Oliver Ruhnert. Der Geschäftsführer Profifußball wird jedoch in den kommenden Tage in Spanien erwartet.

Montag, 2. Januar

Mit 29 Profis ist Union Berlin ins Trainingslager in Spanien gestartet. Für den Berliner Fußball-Bundesligisten stehen in Campoamor in der Nähe von Alicante neun Tage mit meist zwei Trainingseinheiten bevor. Am 7. Januar sind zwei Testspiele gegen Liga-Konkurrent FC Augsburg geplant.

Gegen 13 Uhr war die Mannschaft in Murcia gelandet, von dort ging es per Bus eine weitere Stunde nach Campoamor. Bereits am Nachmittag bat Trainer Urs Fischer zur ersten Einheit: lockeres Laufen sowie im Anschluss einige Übungen mit Athletikcoach Martin Krüger.

Mit dabei ist neben den drei Nachwuchsspieler Yannic Stein, Mathis Bruns und Aljoscha Kemlein auch Andras Schäfer. Der ungarische Mittelfeldspieler absolvierte nach auskuriertem Fußbruch einige individuelle Übungen, auch mit dem Ball.

Nicht dabei ist Morten Thorsby. Der Mittelfeldspieler wird sich in dieser Woche einem operativen Eingriff unterziehen und erst nach dem Trainingslager wieder zur Mannschaft stoßen.

Für Dienstag sind zwei Trainingseinheiten (10.30 und 16 Uhr) angesetzt.

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