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Trainer Hofschneider warnt vor Heidenheim-Standards

Marc Schnatterer ist für seine gefährlichen Standards bekannt. Die wollen die Köpenicker vermeiden.

Andre Hofschneider will mit Union endlich wieder zu Hause gewinnen

Andre Hofschneider will mit Union endlich wieder zu Hause gewinnen

Foto: pa

Berlin. Union braucht ein weiteres Erfolgserlebnis im Abstiegskampf. Vor dem Heimspiel am Samstag (13 Uhr) gegen den Heidenheim hofft Trainer André Hofschneider, dass seine Mannschaft durch den 1:0-Erfolg beim FC St. Pauli mit größerem Selbstbewusstsein zur Sache geht. Die „Eisernen“ liegen als Tabellen-Neunter nur drei Punkte vor der Abstiegszone.

Schnatterer ist ein Unterschiedspieler

Bekanntester Spieler der Heidenheimer, die 37 Zähler auf dem Konto haben und damit punktgleich mit dem Sechszehnten FC St. Pauli sind, ist Marc Schnatterer. Der Offensivmann hat seit dem Aufstieg 2014 alle 132 Zweitligaspiele der Baden-Württemberger bestritten, in denen er mit 36 Treffern und 45 Torvorbereitungen auffiel.

„Marc Schnatterer ist seit Jahren ein Unterschiedspieler in der 2. Liga. Er kann durchweg gute Scorerwerte vorweisen. Bei Standards ist Schnatterer natürlich sehr gefährlich. Wir wollen in der Nähe unseres Tores Heidenheimer Standards vermeiden“, betonte Hofschneider. „Trotz alledem hat Union Heidenheim auch schon mit Schnatterer geschlagen. Wir sollten uns nicht zu sehr auf einen Spieler konzentrieren. Heidenheim hat eine sehr kompakte Mannschaft.“

Union setzt auf große Unterstützung

Für das Spiel gegen Heidenheim stehen 1500 zusätzliche Karten für Union-Fans im Gästeblock zur Verfügung. Der wird geteilt, weil in Heidenheim nur 229 Tickets abgesetzt wurden. Erwartet werden rund 20 500 Besucher. Das Stadion „An der Alten Försterei“ soll auf den Rängen ganz in Rot erstrahlen. Auf Kosten des Vereins werden am Spieltag 20 000 rote Shirts mit der Aufschrift „Gib niemals auf und glaub an dich!“ ausgegeben.

Derweil hat Union hat die Lizenz für die kommende Zweitliga-Saison erneut ohne Bedingungen erhalten.

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