Fussball

Union will nach drei Heim-Remis siegen

Trainer Andre Hofschneider muss gegen Heidenheim auf fünf Spieler verzichten.

Simon Hedlund (M) von Union Berlin jubelt mit seinen Mitspielern nach dem Tor

Simon Hedlund (M) von Union Berlin jubelt mit seinen Mitspielern nach dem Tor

Foto: pa

Berlin. Union will gegen den Heidenheim den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Nach dem 1:0 beim FC St. Pauli soll am Samstag (13 Uhr) der zweite Sieg in Folge her. „Wir hätten nichts dagegen, wenn es so weitergeht. Wir wollen zu Hause nach einer gewissen Zeit einen Sieg einfahren“, erklärte Trainer André Hofschneider. In den zurückliegenden drei Partien im Stadion „An der Alten Försterei“ konnte Union gegen den MSV Duisburg (0:0), Jahn Regensburg (2:2) und Erzgebirge Aue (0:0) nicht gewinnen.

Fünf Spieler fallen aus

Wie schon in Hamburg müssen die Köpenicker erneut auf den defensiven Mittelfeldspieler Grischa Prömel (Knieprellung) verzichten. Der Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele von Rio de Janeiro 2016 konnte bislang nicht mit dem Team trainieren. Zudem fallen Marvin Friedrich (Gelb-Rot-Sperre), Torwart Jakob Busk (Sprunggelenksverletzung), Sebastian Polter (Achillessehnenriss) und Fabian Schönheim (Knieverletzung) aus.

Allrounder Michael Parensen könnte dagegen erstmals seit seiner Knieverletzung am 2. März in der Begegnung beim 1. FC Kaiserslautern wieder zur Verfügung stehen. Er trainiert seit Wochenbeginn wieder mit. „Wenn Michael grünes Licht gibt, wird er im Kader stehen“, sagte Hofschneider. Offen ist noch, wie Union nach der Sperre von Friedrich taktisch agieren wird. Denkbar ist sowohl eine Dreier- als auch eine Viererkette in der Abwehr.

Heidenheim hat einen Sieg ebenfalls nötig. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt liegt drei Punkte hinter Union und ist punktgleich mit dem FC St. Pauli auf Abstiegs-Relegationsrang 16.

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