Wie es ist, wenn man in der Alten Försterei einen Aufstieg feiern kann, hat Marc Torrejon bereits erlebt. Im vergangenen Sommer verabschiedete sich der Spanier mit dem SC Freiburg trotz eines 1:2 gegen den 1. FC Union in die Bundesliga.

Ab der kommenden Spielzeit will der 31-Jährige dieses Erlebnis an gleicher Stelle wiederholen – mit Union. Torrejon wechselt nach drei Jahren im Breisgau ablösefrei zum Berliner Fußball-Zweitligisten, ausgestattet mit einem Vertrag bis 2019, gültig für die ersten beiden Ligen.

Eine Verpflichtung, die nach den Abgängen der Innenverteidiger Roberto Puncec sowie Emanuel Pogatetz (zum Linzer ASK) dringend benötigt wurde. Torrejon, in Barcelona geboren, kam in der vergangenen Saison auf zwölf Erstliga-Einsätze, war darüber hinaus in 93 Zweitliga-Partien für Freiburg und den 1. FC Kaiserslautern aktiv.

Mit Barcelona im Finale des Uefa-Cups

Vor seinem Wechsel nach Deutschland spielte er 163 Mal in der Primeira Division für Racing Santander (2009-2012) und Espanyol Barcelona (2006-2009), mit dem Klub stand er 2007 auch im Uefa-Cup-Finale gegen den FC Sevilla (2:2 n.V., 1:3 i.E.).

Mit Torrejon holt sich Union also einen erfahrenen Abwehrmann und unterstreicht damit auch seine Aufstiegsambitionen für 2018. „Marc ist ein gestandener Spieler. Wir erwarten von ihm, dass er sich mit seinen sportlichen und menschlichen Qualitäten ins Team einbringt und sowohl auf als auch neben dem Platz vorangeht“, sagte Helmut Schulte, Unions Leiter der Lizenzspielerabteilung.

Unions neuer Mann, der wohl zusammen mit Toni Leistner das neue Innenverteidiger-Paar bilden dürfte, sieht es als große Herausforderung an, „nun Teil der Entwicklung von Union zu werden. Ich kenne die Zweite Liga gut, habe bereits im Stadion an der Alten Försterei gespielt“, sagte der Spanier, der Unions zweiter Zugang für die Saison 2017/18 ist. Zuvor hatten die Berliner bereits Marcel Hartel vom 1. FC Köln für das rechte offensive Mittelfeld verpflichtet.

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