Zweite Liga

Union empfängt Braunschweig zum Duell Not gegen Elend

Union gegen Braunschweig hätte ein echtes Spitzenspiel in dieser Zweitliga-Saison sein können. Nun hilft nur noch der Kampfmodus.

Eroll Zejnullahu (r.) kehrt gegen Braunschweig (hier Mirko Boland) in die Union-Startelf zurück

Eroll Zejnullahu (r.) kehrt gegen Braunschweig (hier Mirko Boland) in die Union-Startelf zurück

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press Gb

Berlin.  Die Saisonziele waren andere. Sowohl der 1. FC Union als auch Eintracht Braunschweig hatten die Zweitliga-Spitzenplätze im Visier, als sie in die Saison gingen. Doch statt des möglichen Spitzenspiels gibt es am Freitag (18.30 Uhr, Alte Försterei) nur das Duell Zehnter gegen Achter – Not gegen Elend.

„Beide Vereine können sich ins Tal der Tränen oder in den Klub der Enttäuschten einordnen“, sagte Union-Trainer André Hofschneider.

Während in Köpenick die Saison mit zwei Trainerwechseln und unzähligen Verletzten – Fabian Schönheim und Maximilian Thiel wurden zur Regeneration sogar schon in den Urlaub geschickt – völlig verkorkst ist, verspielte Braunschweig in fünf sieglosen Spielen die letzte Hoffnung auf Relegationsplatz drei. Die Situation „nagt an uns allen“, so Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht. Er fordert den „Kampfmodus“ von seinem Team.

Zejnullahu kehrt in die Startelf zurück

Union muss den Kampf annehmen, um dem Wechselspiel zwischen Auswärtsniederlage und Heimsieg treu zu bleiben und nicht doch noch nach unten schauen zu müssen. „Es gibt keinen Grund, alles negativ zu sehen“, sagte Hofschneider, „Motivation muss es sein, ein Heimspiel zu gewinnen, nicht die Tabelle.“

Eroll Zejnullahu ist wieder dabei. Der defensive Mittelfeldspieler hat seine Verletzung im Sprunggelenk auskuriert und erhielt von Trainer Hofschneider sogar eine Einsatzgarantie: „Ihm hat die Trainingswoche gut getan, er wird spielen.“ Zejnullahu dürfte Michael Parensen ersetzen, der wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist.