Neuer Vertrag

Quiring – „Schön, dass ich weiter in unserem Stadion spiele“

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Michael Färber

Foto: Oliver Mehlis / dpa

Seit 2010 ist Christopher Quiring Profi bei Union. Nun hat er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim Fußball-Zweitligisten bis 2017 verlängert. Trainer Düwel lobt vor allem Quirings Schnelligkeit.

Knapp ein Drittel der Saison 2014/15 hat der 1. FC Union noch vor sich, die Planungen für die kommende Spielzeit laufen jedoch bereits auf Hochtouren. So verkündete der Fußball-Zweitligist noch vor der Partie gegen den FC St. Pauli den Verbleib von Christopher Quiring. Der Mittelfeldspieler unterschrieb bei Union einen Vertrag bis 2017.

„Ich bin richtig glücklich mit dieser Entscheidung. Berlin ist meine Heimat und Union mein Verein. Es ist schön, dass ich weiter in unserem Stadion und vor dieser Kulisse spielen werde. Ich habe selber auf der Waldseite gestanden, im Nachwuchs gespielt und bin hier zum Profi geworden“, sagte Quiring, dessen Vertrag im Sommer ausgelaufen wäre.

Noch in der vergangenen Spielzeit stand das Eigengewächs vor dem Aus bei Union. Doch mit dem Trainerwechsel von Uwe Neuhaus zu Norbert Düwel hat der 1,72-Meter-Mann, der seit 2010 Profi ist, seine Chance genutzt. „Christopher Quiring ist schnell und als Mittelfeldspieler auch torgefährlich. Darüber hinaus ist er mit Union in ganz besonderer Weise verbunden. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, dass er als Spieler weiter reift und in seinen Leistungen noch stabiler wird“, zeigte sich Düwel nicht unzufrieden mit der Entwicklung des 24-Jährigen.

Acht weitere Spielerverträge enden im Sommer

Quiring, der in bislang 106 Zweitliga-Partien für Union 18 Tore erzielte und zu acht weiteren Treffern die Vorarbeit leistete, hatte nie einen Hehl daraus gemacht, dass er auch in Zukunft bei den Köpenickern spielen will.

„Christopher hat früh signalisiert, wo er seine sportliche Zukunft sieht“, sagte Nico Schäfer, Unions kaufmännisch-organisatorischer Leiter: „Wir waren uns über die Bedingungen der weiteren Zusammenarbeit sehr schnell einig, sodass er sich nun voll auf seine Leistungen konzentrieren kann.“

Für acht weitere Profis ist es hingegen ungewiss, ob sie auch in der kommenden Spielzeit das Union-Trikot tragen werden. Klar ist, dass der Klub mit den ausgeliehenen Sebastian Polter (Mainz) und Maximilian Thiel (Köln) verlängern möchte. Zudem laufen die Verträge von Martin Kobylanski (aus Bremen ausgeliehen), Steven Skrzybski, Michael Parensen, Björn Jopek, Björn Kopplin und Mario Eggimann aus.